Stiftung Warentest prüfte für die Ausgabe 7/2025 sieben Wassersprudler. Vier Modelle erhielten ein gutes Qualitätsurteil, während ein Gerät wegen wiederholten Wasseraustritts und anschließender Funktionsstörungen mangelhaft abschnitt. Die Ergebnisse gelten für die damals gekauften und geprüften Modelle.

Was im Test untersucht wurde
Die Geräte wurden von Dezember 2024 bis Februar 2025 gekauft. Hauptkriterium war das Aufsprudeln: Die Prüfer bestimmten den Kohlensäuregehalt und ermittelten mit mehreren CO₂-Zylindern, wie viele Liter Wasser sich im Durchschnitt zubereiten ließen. Hinzu kamen Handhabung, Sicherheit, Haltbarkeit, Reinigung und mögliche Schadstoffabgabe.
Die vier guten Modelle erreichten laut Stiftung Warentest einen Kohlensäuregehalt ungefähr auf dem Niveau von gekauftem Mineralwasser der Sorte Classic. Schwächere Geräte eigneten sich eher für einen mittleren Sprudelgrad. Der ergiebigste gute Sprudler bereitete mit einer Zylinderfüllung 48 Liter stark kohlensäurehaltiges Wasser zu. Die maximale gemessene Reichweite lag – abhängig von Gerät und erreichter Sprudelstärke – höher.
Preise und Zylindersysteme richtig einordnen
Die Anschaffungspreise lagen im Test zwischen 60 und 219 Euro. Die im April 2025 erhobenen Preise für den Tausch eines Herstellerzylinders betrugen 6,49 bis 12 Euro. Solche Preise können sich verändern und sollten vor dem Kauf aktuell verglichen werden.
Fünf Geräte verwendeten Standardzylinder zum Einschrauben. Dafür kommen je nach Herstellerfreigabe auch kompatible Zylinder anderer Anbieter infrage. Zwei Geräte arbeiteten mit dem Quick-Connect-System von Sodastream. Wer sich für ein Gerät entscheidet, sollte deshalb neben dem Kaufpreis auch Verfügbarkeit und Kosten der passenden Austauschzylinder am eigenen Wohnort prüfen.
Flasche, Reinigung und Sicherheit
Im Test waren fünf Geräte mit Kunststoff- und zwei mit Glasflaschen. Kunststoffflaschen dürfen nur bis zum aufgedruckten Ablaufdatum verwendet werden. Glasflaschen können länger halten, sollten bei Rissen oder anderen Schäden aber ausgetauscht werden. Ob eine Flasche spülmaschinengeeignet ist, hängt vom konkreten Modell ab.
Für einen hygienischen Betrieb sollten Flasche und Sprudeldüse nach Herstellerangaben gereinigt werden. Wer direkt aus der Sprudlerflasche trinkt, sollte sie vor der nächsten Nutzung besonders gründlich spülen. Nur Wasser bis zur Markierung einfüllen; Säfte oder Sirup erst nach dem Sprudeln zugeben, sofern die Anleitung nichts anderes ausdrücklich erlaubt.
Die Testübersicht der Stiftung Warentest nennt alle sieben Modelle und erläutert das Prüfprogramm. Detaillierte Einzelurteile sind teilweise kostenpflichtig.
Aktualisiert am 6. September 2026
Quelle: Stiftung Warentest / food-monitor / KI
