Zuckerschoten: die süßeste Versuchung seit es Hülsenfrüchte gibt

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Zuckerschoten sind zarte Erbsen, deren junge Hülsen vollständig mitgegessen werden.

Frische grüne Zuckerschoten
Foto: Freepik

Zuckerschoten, auch Zuckererbsen oder Kaiserschoten genannt, werden unreif geerntet. Anders als viele andere Erbsentypen bilden sie an der Innenseite der Hülse keine feste Pergamentschicht. Deshalb lassen sich die jungen Hülsen samt kleinen Samen essen.

Zuckerschoten schmecken süßlich und können als Besonderheit unter den Hülsenfrüchten in kleinen Mengen auch roh gegessen werden. Gründliches Waschen bleibt wichtig. Kurz blanchiert oder gegart entwickeln sie ein kräftigeres Aroma und sind für empfindliche Personen oft besser bekömmlich.

Zubereitung und Verwendung

Vor der Zubereitung Zuckerschoten unter Trinkwasser waschen. Harte Stielenden und Blütenansätze abschneiden und vorhandene Fäden abziehen. Zum Blanchieren genügen meist etwa drei Minuten in kochendem Salzwasser; danach kurz in kaltem Wasser abschrecken.

Die zarten Hülsen passen zu Salaten, Suppen, Couscous, Pasta, Risotto und Wokgerichten. Wegen der kurzen Garzeit kommen sie erst gegen Ende in die Pfanne. Mehr über diese Erbsenform steht im Beitrag Zuckererbsen: schnelles Gemüse – gekocht und roh.

Einkauf und Lagerung

Heimische Zuckerschoten werden vor allem im Sommer angeboten. Frische Ware ist kräftig grün, knackig und unbeschädigt. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich die Schoten in einem leicht feuchten Tuch etwa drei bis vier Tage; frisch schmecken sie am besten.

Dieser Beitrag ist Teil des Themenfeldes: Hülsenfrüchte bilden die Basis der Ernährungswende.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor



Rezept: Zuckerschoten-Salat mit Kirschtomaten und Pinienkernen

Grüner Zuckerschoten-Salat mit Kirschtomaten, Basilikum und Pinienkernen
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Zuckerschoten
  • 250 g Kirschtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 40 g Pinienkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL heller Balsamicoessig
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Zuckerschoten unter fließendem Trinkwasser abspülen und trocken tupfen. Harte Stielenden und Blütenansätze abschneiden, vorhandene Fäden längs abziehen.
  2. Einen Topf Wasser mit einem halben Teelöffel Salz aufkochen. Zuckerschoten darin 3 Minuten blanchieren, abgießen und sofort in kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen.
  3. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten goldbraun rösten und abkühlen lassen.
  4. Kirschtomaten waschen und halbieren. Basilikum waschen, trocken schütteln und die Blätter abzupfen.
  5. Olivenöl, Balsamicoessig, Senf und Honig verrühren. Mit dem übrigen Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Zuckerschoten und Kirschtomaten mit der Vinaigrette vermengen. Basilikum und Pinienkerne erst unmittelbar vor dem Servieren unterheben.

Serviervorschlag: Den Salat als leichtes Sommergericht oder als knackige Beilage servieren.

Allergenhinweis: Enthält Senf. Pinienkerne können für entsprechend allergische Personen relevant sein.

Rezept: food-monitor / KI