Die NIQ-Grafik zeigt die nominale Wachstumsrate des Einzelhandelsumsatzes 2024 in 31 europäischen Ländern.
Einordnung: Die Daten beschreiben das Kalenderjahr 2024 und sind keine aktuelle Umsatzprognose. Nominales Umsatzwachstum enthält Preisveränderungen und ist deshalb nicht mit realem Absatzwachstum gleichzusetzen. Von Umsatzdaten zu unterscheiden ist die Kaufkraft, die den finanziellen Spielraum der Bevölkerung beschreibt; dazu siehe Einzelhandelskaufkraft Europa 2025: Deutschland unter Durchschnitt. Eine weitere, davon getrennte Kennzahl ist der Einzelhandelsanteil am privaten Konsum in Europa 2024. Die vollständige NIQ-Studie „Einzelhandel Europa 2024 und 2025“ erschien am 26. August 2025.
Im Jahr 2024 verlangsamte sich das Wachstum des Einzelhandelsumsatzes in der Europäischen Union deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Während 2023 noch ein deutlicher Anstieg von 5,5 Prozent verzeichnet wurde, lag das Wachstum 2024 nur noch bei moderaten 3,0 Prozent.
Die höchsten Zuwächse wurden in osteuropäischen Ländern erzielt, allen voran in Rumänien mit 14,9 Prozent, gefolgt von Bulgarien (+9,9 Prozent), Kroatien (+9,3 Prozent) und der Slowakei (+9,2 Prozent). In Estland ging der Einzelhandelsumsatz um 1,3 Prozent zurück. NIQ bringt dies mit politischer Unsicherheit und zunehmender Konsumzurückhaltung in Verbindung.

Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: NIQ, nielseniq.com / food-monitor / KI
