Kochbananen: kaum bekannt in Deutschland

Die Banane ist in Deutschland nach dem Apfel die beliebteste Obstsorte.

Foto: Wittmann / Verbraucherzentrale Bayern

Die Kochbanane ist hierzulande dagegen wenig bekannt. Dabei gehört sie in vielen tropischen und subtropischen Regionen Amerikas, Afrikas und Asiens zu den Grundnahrungsmitteln. Die Kochbanane wird auch Gemüse- oder Mehlbanane genannt. Man bereitet sie ähnlich wie Kartoffeln zu. Grüne Kochbananen schmecken säuerlich und herb. Deshalb isst man sie meist gegart.

“Während sie reifen, wird ein Teil der Stärke zu Zucker umgewandelt. Dadurch schmecken sie zwar etwas süßer, bleiben aber deutlich weniger süß als Bananen“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Auch reifen Kochbananen werden deshalb meist gedämpft, gebraten, gebacken oder frittiert. Aus getrockneten grünen Kochbananen lässt sich außerdem Mehl herstellen. Dieses eignet sich etwa als glutenfreier Ersatz für Menschen mit Zöliakie.

Genuss und Herkunft

Kochbananen bringen Abwechslung in die Küche. Sie passen zum Beispiel gut zu karibischen und afrikanischen Currys und Eintöpfen. Allerdings haben die Früchte einen langen Transportweg hinter sich. Deshalb ist ihre Klimabilanz schlechter als etwa die von heimischen Kartoffeln. Wie andere exotische Früchte sollte man sie deshalb bewusst genießen und auf ihre Herkunft achten.

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