Rückruf: Bisphenol A in BAMBOO SHOOT-Bambussprossen (567 g)

BAMBOO SHOOT-Bambussprossen werden wegen Bisphenol A aus den Konservendosen zurückgerufen.

Betroffen sind die Sorten STRIPS und SLICES in der 567-Gramm-Dose mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29.09.2028. Die Dosen können in allen Go-Asia-Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird erstattet.

  • Produkt: BAMBOO SHOOT (STRIPS) und BAMBOO SHOOT (SLICES)
  • Packungsgröße: 567 Gramm
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 29.09.2028
  • Chargenangabe: nicht genannt
  • Barcode: 8 719497 398195
  • Importeur: Asia Express Food B. V., Kilbystraat 1, 8263 CJ Kampen, Niederlande
  • Inverkehrbringer: Go Asia GmbH, Kantstraße 101, 10627 Berlin, sowie Orient Master GmbH, Kantstraße 115, 10627 Berlin
  • Vertriebsgebiet: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen
  • Vertrieb: Go-Asia-Filialen
  • Grund des Rückrufs: festgestellte Migration von Bisphenol A aus den Konservendosen
  • Erstveröffentlichung: 10.09.2026

Alle amtlichen Angaben und das Produktfoto stehen in der konkreten Warnmeldung zu BAMBOO SHOOT.

Was Verbraucher jetzt tun sollten

Wer eine betroffene Dose zu Hause hat, sollte die Bambussprossen vorsorglich nicht verzehren. Das Produkt kann nach Unternehmensangaben in allen Go-Asia-Filialen zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird erstattet.

Für die Zuordnung sollten die Sortenbezeichnung, das Mindesthaltbarkeitsdatum 29.09.2028 und der Barcode 8 719497 398195 auf der Dose geprüft werden. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten nennt die amtliche Warnung nicht als betroffen.

Warum Bisphenol A aus Dosenbeschichtungen in Lebensmittel übergehen kann

Für diese konkrete Rückrufaktion bestätigt die amtliche Warnmeldung, dass eine Migration von Bisphenol A aus den Konservendosen festgestellt wurde. Eine konkrete gemessene Menge nennt die Meldung nicht.

Allgemein erläutert das Bundesinstitut für Risikobewertung, dass Bisphenol A als Ausgangsstoff für Epoxidharze verwendet werden kann, die Lebensmittel- und Getränkedosen innen vor Korrosion schützen. Geringe Rückstände können aus solchen Beschichtungen in den Inhalt übergehen. BPA besitzt nur eine geringe akute Giftigkeit; bei der Risikobewertung stehen mögliche Wirkungen bei längerfristiger Aufnahme im Mittelpunkt. Der Stoff ist unter anderem als fortpflanzungsschädigend und hormonell wirksam eingestuft. Das BfR weist zugleich darauf hin, dass die gesundheitliche Bedeutung typischer Aufnahmemengen wissenschaftlich kontrovers bewertet wird.

Vertiefende Informationen bieten die food-monitor-Beiträge „ÖKO-TEST: Dosen-Mais stark mit BPA belastet“ und „Zucker, Zusatzstoffe und Bisphenol A – fast alle Energydrinks fallen durch“.

Quelle: lebensmittelwarnung.de

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 12. September 2026