Wie verwendet man Chiasamen?

Sie passen in Müsli, Gebäck und Süßspeisen. Geschrotet oder gut zerkaut kann der Körper ihre Nährstoffe besser aufnehmen.

Trockene und gequollene Chiasamen mit Müsli
Chiasamen lassen sich in Müsli, Gebäck und Süßspeisen verwenden. Symbolbild: KI-generiert mit OpenAI ImageGen / food-monitor

Chiasamen gelten als Superfood und sind inzwischen in den meisten Supermärkten erhältlich. Die kleinen Körnchen lassen sich in Müsli, Gebäck und Süßspeisen verwenden. Sie liefern reichlich Ballaststoffe und pflanzliche Omega-3-Fettsäuren. Damit der Körper die Nährstoffe gut aufnehmen kann, nimmt man geschrotete Samen oder zerkaut sie gründlich. Chiasamen können viel Flüssigkeit aufnehmen und sollten deshalb vor dem Essen quellen.

„Wer Chiasamen direkt isst, ohne abzuwarten bis sie gequollen sind, sollte unbedingt ausreichend trinken, sonst drohen Verstopfungen“, rät Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Chia gehört wie Minze, Thymian, Rosmarin oder Salbei zu den Lippenblütlern. Wer auf eine dieser Pflanzen oder auf Senf allergisch reagiert, sollte auch bei Chia vorsichtig sein.

Ein Rezeptbeispiel ist die Kefir-Bowl mit Haferflocken, Beeren und Nüssen, die wahlweise Chiasamen oder geschrotete Leinsamen enthält. Die hier beschriebenen Hinweise zum Quellen und zur Verwendung von Chiasamen bleiben dabei maßgeblich.

Alternativen zu Chiasamen

Chiasamen werden meist aus Mittel- und Südamerika importiert. Mittlerweile kann man Chia auch aus deutscher Ernte kaufen. Dadurch sind die Transportwege entsprechend kürzer. Eine gute und meist preisgünstigere Alternative sind Leinsamen. Sie weisen eine ähnliche Nährstoffzusammensetzung wie Chia auf. Für die tägliche Omega-3-Aufnahme eignen sich auch ein Esslöffel Rapsöl oder eine Handvoll Walnüsse.

Quelle: verbraucherzentrale.bayern