Jetzt reifen nacheinander die deutschen Kirschsorten

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Deutsche Süßkirschen reifen über mehrere Wochen

Kirschsorten
Ab Juni reifen deutsche Süßkirschsorten nacheinander; zu den späten, festen Sorten zählt „Regina“. (Bildnachweis: GMH)

Süßkirschen (Prunus avium) gehören zu den Rosengewächsen. Heimische Früchte kommen vor allem von Juni bis August auf den Markt. Da die einzelnen Sorten zu unterschiedlichen Zeiten reifen, erstreckt sich die Saison über mehrere sogenannte Kirschwochen.

Herz- und Knorpelkirschen

Bei Süßkirschen wird im Allgemeinen zwischen weichfleischigen, saftigen Herzkirschen und festfleischigen, knackigen Knorpelkirschen unterschieden. Herzkirschen sind empfindlicher und werden häufig direkt in der Anbauregion angeboten. Knorpelkirschen lassen sich wegen ihres festeren Fruchtfleischs besser transportieren und sind deshalb im Handel besonders verbreitet.

Zu bekannten Süßkirschsorten zählen unter anderem die früh reifende „Burlat“ sowie die später reifenden Sorten „Kordia“ und „Regina“. Der genaue Erntebeginn hängt jedoch von Sorte, Standort und Witterung ab. Jährliche Ernteschätzungen sind daher keine dauerhafte Orientierung für Einkauf und Saison.

Frische Süßkirschen erkennen

Reife Kirschen sind prall, sortentypisch gefärbt und haben eine glänzende Haut. Ein grüner, glatter Stiel spricht ebenfalls für Frische. Früchte mit Rissen, Druckstellen oder Schimmelspuren sollten aussortiert werden. Kirschen reifen nach der Ernte nicht nach.

Richtig lagern und waschen

Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, Süßkirschen möglichst rasch zu essen oder zu verarbeiten. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie auf Küchenpapier in einer Dose etwa zwei bis drei Tage frisch. Waschen Sie die Früchte erst kurz vor dem Verzehr unter fließendem Wasser und entfernen Sie den Stiel anschließend.

Verwendung in der Küche

Süßkirschen schmecken pur und passen zu Obstsalat, Quark, Joghurt, Kuchen und Desserts. Sie können außerdem zu Kompott, Fruchtaufstrich, Sauce oder Saft verarbeitet werden. Für herzhafte Gerichte setzen sie einen süß-fruchtigen Kontrast, etwa in Blattsalaten.

Weitere Informationen bieten „Wissenswertes rund um die Süßkirsche“ und „Zahlen und Tipps zur Kirschenzeit“.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026

Quelle: Das Grüne Medienhaus, www.gruenes-medienhaus.de / food-monitor



Rezept: Kirsch-Quark-Schmarrn

Fluffiger Quark-Schmarrn mit entsteinten dunklen Süßkirschen
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 400 g Süßkirschen
  • 4 Eier (Größe M)
  • 250 g Magerquark
  • 150 ml Milch
  • 180 g Weizenmehl Type 405
  • 40 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Butter
  • 1 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Kirschen waschen, erst danach die Stiele entfernen und die Früchte entsteinen.
  2. Eier trennen. Eigelb mit Quark, Milch, Mehl, Zucker und Vanillezucker glatt rühren. Eiweiß mit Salz steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  3. Die Hälfte der Butter in einer großen beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Teig hineingeben, Kirschen darauf verteilen und zugedeckt 5 bis 6 Minuten backen, bis die Unterseite goldbraun ist.
  4. Den Teig mit zwei Pfannenwendern vierteln, wenden und mit der übrigen Butter weitere 3 bis 4 Minuten backen. Anschließend mit zwei Gabeln in mundgerechte Stücke zupfen und rundherum bräunen, bis keine flüssigen Eianteile mehr vorhanden sind.
  5. Mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Serviervorschlag: Dazu passt Naturjoghurt oder ungesüßtes Kirschkompott.

Allergene: Ei, Milch und Gluten.

Aufbewahrung: Den Schmarrn am besten frisch servieren. Reste innerhalb von zwei Stunden abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb eines Tages vollständig durcherhitzt verbrauchen.

Rezept: food-monitor / KI