Allroundtalent in der Küche: Frühlingszwiebel

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Frühlingszwiebeln: mildes Zwiebelaroma mit frischem Grün

Frühlingszwiebel
Foto: Willi Heidelbach, ph

Frühlingszwiebeln werden auch Lauch- oder Bundzwiebeln genannt. Sie schmecken milder als trockene Speisezwiebeln und passen roh oder kurz gegart zu Salaten, Kräuterquark, Dips, Eierspeisen, Suppen und Wokgerichten.

Was ist eine Frühlingszwiebel?

Im Handel können junge Küchenzwiebeln (Allium cepa) oder Winterheckzwiebeln (Allium fistulosum) angeboten werden. Beide gehören wie Porree zur Gattung Allium. Typisch sind der schlanke weiße Schaft und die röhrenförmigen grünen Blätter.

Sowohl der weiße als auch der grüne Teil sind essbar. Lediglich Wurzelansatz, trockene Spitzen und welke Außenblätter werden entfernt. Danach wird das Gemüse gründlich unter fließendem Trinkwasser gewaschen und je nach Rezept in Ringe oder Stücke geschnitten.

Einkauf und Aufbewahrung

Frische Bundware hat sattgrüne, knackige Blätter und einen festen, hellen Schaft. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt sie einige Tage frisch, etwa in einem leicht feuchten Tuch oder einer geeigneten Frischhaltedose. Da sie schneller welkt als trockene Speisezwiebeln, sollte sie zeitnah verbraucht werden.

Frühlingszwiebeln enthalten schwefelhaltige Pflanzenstoffe, können bei empfindlichen Menschen aber ebenso wie andere Zwiebelgewächse Verdauungsbeschwerden auslösen. Einen Überblick über weitere Arten bietet „Die Zwiebel – eine vielschichtige Erfolgsgeschichte“.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor



Rezept: Kartoffel-Frittata mit Frühlingszwiebeln und Feta

Kartoffel-Frittata mit Frühlingszwiebeln und Feta auf einem Teller
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 600 g festkochende Kartoffeln
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 8 Eier (Größe M)
  • 100 ml Milch
  • 120 g Feta
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1/2 TL mildes Paprikapulver
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln vorgaren: Die Kartoffeln schälen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden und in leicht gesalzenem Wasser 8 Minuten vorgaren. Abgießen und gut ausdampfen lassen.
  2. Frühlingszwiebeln vorbereiten: Die Frühlingszwiebeln putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Weiße und grüne Ringe getrennt bereithalten. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  3. Eiermasse anrühren: Eier und Milch verquirlen. Mit Paprikapulver, 1/2 TL Salz und Pfeffer würzen. Den Feta grob zerbröseln.
  4. Kartoffeln anbraten: Das Öl in einer ofenfesten Pfanne mit etwa 26 cm Durchmesser erhitzen. Die Kartoffelwürfel bei mittlerer Hitze 5 Minuten goldgelb anbraten. Die weißen Frühlingszwiebelringe zufügen und 2 Minuten mitbraten.
  5. Frittata backen: Die Eiermasse über die Kartoffeln gießen und den Feta darauf verteilen. Die Frittata 3 Minuten auf dem Herd stocken lassen und anschließend auf der mittleren Schiene 15 bis 18 Minuten backen, bis die Eiermasse vollständig gestockt ist.
  6. Anrichten: Die Frittata 5 Minuten ruhen lassen, mit den grünen Frühlingszwiebelringen bestreuen und in acht Stücke schneiden.

Serviervorschlag: Je zwei Stücke pro Portion warm oder lauwarm servieren.

Allergene: Enthält Ei und Milch.

Rezept: food-monitor / KI