DBV-Erntebericht 2025: Ernte startete stockend

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Regen unterbrach die Ernte in vielen Regionen

Stand des Berichts: 18. Juli 2025.

Getreideanbaufläche 2025: Die vorangegangene Destatis-Schätzung zeigt die Flächenentwicklung bei Winter- und Sommergetreide.

Aufgrund des Niederschlagsmangels zu Beginn des Jahres fielen die Vorernteschätzungen entsprechend vorsichtig aus. Inzwischen zeichnet sich laut dem ersten Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) zumindest bei der Wintergerste ein positives Bild ab, nachdem die Ernte hier bereits recht weit fortgeschritten ist. Bei den anderen Druschfruchtarten wurden bisher nur wenige Flächen geerntet. Die vorliegenden Ergebnisse lassen vermuten, dass Winterweizen und Winterraps stärker unter der Frühjahrstrockenheit gelitten haben als die Gerste.

Erträge und Marktlage

Das durchschnittliche Ertragsniveau liegt bei der Wintergerste bei 7,4 t/ha und damit über dem des letzten Jahres (6,9 t/ha). Insgesamt herrschen jedoch sehr große Ertragsspannen in den Regionen. Damit dürfte sich die Gesamterntemenge bei der Wintergerste auf ca. 9,1 Millionen Tonnen belaufen. Ebenso heterogen wie die Erträge sind die qualitativen Ergebnisse. Teilweise sind die Proteingehalte unbefriedigend. Erheblich getrübt wird die Stimmung durch eine angespannte Marktlage und Preise, die nicht einmal die Produktionskosten decken. Dies trifft derzeit auch auf andere Getreidearten wie den Winterweizen zu.

Datengrundlage des Ernteberichts

Der DBV-Erntebericht basiert auf Meldungen aus den 18 Landesbauernverbänden über die tatsächlich geernteten Flächen und erzielten Erträge sowie aktuellen Ertragsschätzungen. Nach damaliger Planung sollte der zweite DBV-Erntebericht am 30. Juli folgen.

Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: Deutscher Bauernverband (DBV) / food-monitor / KI