Risikoausgleichsrücklage und bessere Prognosen verlangt
Beim Milchgipfel im Februar 2026 forderte der Deutsche Bauernverband von Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zusätzliche Instrumente für den Umgang mit starken Marktschwankungen. DBV-Vizepräsident und Milchpräsident Karsten Schmal verlangte insbesondere die im Koalitionsvertrag vereinbarte steuerfreie Risikoausgleichsrücklage.
Preisprognosen und Absicherungssysteme
Schmal forderte außerdem belastbare Prognosemodelle, Unterstützung bei Preisabsicherungssystemen und eine verantwortungsvolle Preisbildung entlang der Lieferkette. Nach Darstellung des Verbands standen Milchviehbetriebe durch die damalige Preisentwicklung unter zunehmendem wirtschaftlichem Druck.
Verband lehnt stärkere Markteingriffe ab
Verpflichtende Lieferverträge oder Mengenbegrenzungen nach Artikel 148 der Gemeinsamen Marktorganisation lehnte der Bauernverband ab. Sie würden nach seiner Einschätzung zusätzliche Bürokratie schaffen und Ertragschancen begrenzen. Die Aussagen geben die Position des Verbands zum damaligen Milchgipfel wieder.
Die wirtschaftliche Lage beschreibt der Beitrag Milchmarkt Anfang 2026. Eine frühere gemeinsame Verbandsposition erläutert Milchmarkt: Bauern- und Raiffeisenverband lehnen stärkere Eingriffe ab.
Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: Deutscher Bauernverband / food-monitor / KI
