Prävention soll stärker im Alltag verankert werden
Der Kneipp-Bund fordert in einem Positionspapier zur gesundheitspolitischen Reformagenda 2026, Prävention und Gesundheitsförderung verbindlicher in alltäglichen Lebenswelten zu verankern. Gemeint sind unter anderem Familien, Kitas, Schulen, Vereine, Betriebe, Pflegeeinrichtungen und Kommunen.
Zu den Kernforderungen des Verbandes gehören eine dauerhafte Finanzierung von Präventionsangeboten, mehr Gesundheitskompetenz sowie eine stärkere Einbindung zivilgesellschaftlicher Strukturen. Auch integrative Medizin und Lebensstilmedizin werden im Papier genannt.
Forderungen sind gesundheitspolitische Positionen
Das Papier beschreibt die Perspektive des Kneipp-Bundes. Ob einzelne Maßnahmen wirksam und wirtschaftlich sind, muss jeweils anhand belastbarer wissenschaftlicher Daten und konkreter Umsetzungskonzepte bewertet werden. Präventionsangebote ersetzen keine medizinische Diagnose oder Behandlung.
Zur Zusammenarbeit von Ernährungsfachkräften in Prävention und Versorgung berichtet der Beitrag Ernährungskompetenz: Prävention, Therapie und Gesundheitsversorgung gemeinsam bewältigen.
Das vollständige Positionspapier des Kneipp-Bundes steht als PDF zur Verfügung.
Aktualisiert am 14. August 2026
Quelle: kneippbund.de
