Der milde Kohl aus Asien: Pak Choi

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Pak Choi zubereiten: Stiele und Blätter getrennt garen

Für schnelle Gerichte ist Pak Choi besonders praktisch.

Pak Choi
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Der milde Kohl aus Südostasien ist in wenigen Minuten gar und entfaltet sein nussiges bis würziges Aroma.

Pak Choi kurz garen oder roh verwenden

Für eine leichte Beilage zu Lamm und Huhn wird er in Streifen geschnitten und in kochendem Salzwasser blanchiert. Geben Sie zuerst die Stiele und dann die Blätter in den Topf, da sie unterschiedliche Garzeiten haben. Die Stiele sind in fünf Minuten, die Blätter in rund zwei Minuten fertig. Anschließend in Eiswasser abschrecken, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen und sofort servieren. Außerdem ist der Kohl kurz in Öl mit Sojasoße und Honig geschwenkt ein Genuss.

Außerdem bereichert Pak Choi Suppen, Gemüsepfannen, Aufläufe und natürlich viele asiatische Gerichte. Dabei harmoniert der Kohl sehr gut mit Gewürzen wie Koriander, Zitronengras, Knoblauch, Ingwer und Muskatnuss. Wenn er mit anderen Zutaten im Wok zubereitet wird, gibt man die Streifen erst wenige Minuten vor dem Servieren in das Gericht. So bleiben Farbe, Nährstoffe und die knackige Konsistenz erhalten.

Daneben kann das Gemüse in einem Salat auch roh verwendet werden – etwa mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und einer Vinaigrette mit Sesamöl.

Pak Choi putzen und waschen

Vor der Zubereitung werden die äußeren Blätter des Kopfes entfernt. Anschließend den Strunkansatz abschneiden, die Blätter voneinander lösen und unter fließendem Trinkwasser gründlich waschen. Danach in einer Salatschleuder trocknen oder gut abtropfen lassen, bevor sie in breite oder schmale Streifen geschnitten werden.

Einkauf und Lagerung

Pak Choi, auch Pak Choy oder Paksoi genannt, hat seine Heimat in Asien und wird auch heute noch vor allem in China, Japan und Korea angebaut. Im Handel wird Pak Choi aus europäischem Anbau, unter anderem aus den Niederlanden, und je nach Saison auch aus Deutschland angeboten. Er ist nah mit Chinakohl verwandt und bildet lockere Köpfe mit weißen Stielen und grünen Blättern, die optisch an Mangold erinnern. Dabei schmeckt Pak Choi ähnlich wie Chinakohl, ist aber saftiger und hat eine ganz eigene Note – ohne das typische Kohlaroma.

Beim Einkauf sind frische Köpfe mit leuchtend grünen Blättern und knackigen Stielen zu bevorzugen. Deshalb sollte Pak Choi rasch verbraucht werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er, eingewickelt in ein feuchtes Küchentuch, ein bis zwei Tage frisch. Pak Choi ist kalorienarm und liefert unter anderem Kalium, Kalzium, Provitamin A und Vitamin C. Außerdem enthält er die für Kohl typischen Senfölglykoside.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de / food-monitor



Rezept: Pak-Choi-Reisnudelpfanne mit Tofu

Reisnudelpfanne mit Pak Choi, gebratenem Tofu, Möhren und Sesam
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Reisnudeln
  • 4 kleine Pak Choi (etwa 800 g)
  • 400 g Naturtofu
  • 2 Möhren
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (etwa 3 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Die Reisnudeln nach Packungsangabe garen oder einweichen, anschließend abgießen und gut abtropfen lassen.
  2. Pak Choi, Möhren und Frühlingszwiebeln unter fließendem Trinkwasser gründlich waschen. Beim Pak Choi die Stiele von den Blättern trennen; Stiele quer in etwa 2 cm breite Stücke und Blätter in breite Streifen schneiden. Möhren schälen und in feine Streifen, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Den Tofu trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Rapsöl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Den Tofu darin 7 bis 8 Minuten rundum goldbraun braten und herausnehmen.
  4. Pak-Choi-Stiele und Möhren in derselben Pfanne 4 Minuten kräftig anbraten. Ingwer, Knoblauch und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln zufügen und 1 Minute mitbraten.
  5. Sojasoße, Reisessig, Honig und Sesamöl verrühren. Reisnudeln, Tofu, Pak-Choi-Blätter und die Soße in die Pfanne geben. Alles 2 bis 3 Minuten unter vorsichtigem Wenden erhitzen, bis die Blätter zusammenfallen.
  6. Die Reisnudelpfanne mit den grünen Frühlingszwiebelringen und Sesamsamen bestreuen und sofort servieren.

Serviervorschlag: Wer es schärfer mag, kann am Tisch mit Chiliflocken nachwürzen.

Allergene: Enthält Soja und Sesam. Herkömmliche Sojasoße enthält häufig Weizen (Gluten); Zutatenliste beachten.

Lebensmittelsicherheit: Tofu bis zur Verarbeitung kühlen. Reste rasch abkühlen, abgedeckt bei höchstens 7 °C lagern, innerhalb eines Tages verbrauchen und vollständig durcherhitzen. Honig ist für Kinder unter zwölf Monaten nicht geeignet.

Rezept: food-monitor / KI