Der milde Kohl aus Asien: Pak Choi

Veröffentlichung honorarfrei bei Link zu: food-monitor.de

Im Alltag sind schnelle und unkomplizierte Gerichte gefragt. Dafür ist Pak Choi das ideale Gemüse.

Pak Choi
Fotolia #138161872 © iMarzi – Lizenznehmer: food-monitor

Der milde Kohl aus Südostasien ist in wenigen Minuten gar und entfaltet sein nussiges bis würziges Aroma. Für eine leichte Beilage zu Lamm und Huhn wird er in Streifen geschnitten und in kochendem Salzwasser blanchiert. Geben Sie zuerst die Stiele und dann die Blätter in den Topf, da sie unterschiedliche Garzeiten haben. Die Stiele sind in fünf Minuten, die Blätter in rund zwei Minuten fertig. Anschließend in Eiswasser abschrecken, mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen und sofort servieren. Der Kohl ist aber auch kurz in Öl mit Sojasoße und Honig geschwenkt ein Genuss.

Pak Choi bereichert Suppen, Gemüsepfannen, Aufläufe und natürlich viele asiatische Gerichte. Dabei harmoniert der Kohl sehr gut mit Gewürzen wie Koriander, Zitronengras, Knoblauch, Ingwer und Muskatnuss. Wird er mit anderen Zutaten im Wok zubereitet, gibt man die Streifen erst wenige Minuten vor dem Servieren in das Gericht. So bleiben Farbe, Nährstoffe und die knackige Konsistenz erhalten.

In einem Salat kann das Gemüse auch roh verwendet werden – etwa mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und einer Vinaigrette mit Sesamöl. Vor der Zubereitung werden die äußeren Blätter des Kopfes entfernt. Dann den Strunkansatz abschneiden und den Kopf unter fließendem Wasser reinigen. Die einzelnen Blätter in eine Salatschleuder geben oder trocken schütteln, bevor sie in breite oder schmale Streifen geschnitten werden.

Pak Choi, auch Pak Choy oder Paksoi genannt, hat seine Heimat in Asien und wird auch heute noch vor allem in China, Japan und Korea angebaut. In unseren Supermärkten erhältliche Ware stammt aber meist aus den Niederlanden. Er ist nah mit dem Chinakohl verwandt und bildet lockere Köpfe mit weißen Stielen und grünen Blättern, die optisch an Mangold erinnern. Pak Choi schmeckt ähnlich wie Chinakohl, ist aber saftiger und hat eine ganz eigene Note – ohne das typische Kohlaroma.

Beim Einkauf sind frische Köpfe mit leuchtend grünen Blättern und knackigen Stielen zu bevorzugen. Pak Choi sollte rasch verbraucht werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er, eingewickelt in ein feuchtes Küchentuch, ein bis zwei Tage frisch. Pak Choi ist lecker und kalorienarm (20 kcal pro 100 g) und enthält positive Inhaltsstoffe wie Kalium und Kalzium, Provitamin A, Vitamin C und wertvolle Senföle.

Quelle: Heike Kreutz, BZfE



Rezept: Pak-Choi-Reisnudelpfanne mit Tofu

Reisnudelpfanne mit Pak Choi, gebratenem Tofu, Möhren und Sesam
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Reisnudeln
  • 4 kleine Pak Choi (etwa 800 g)
  • 400 g Naturtofu
  • 2 Möhren
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (etwa 3 cm)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Reisessig
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Die Reisnudeln nach Packungsangabe garen oder einweichen, anschließend abgießen und gut abtropfen lassen.
  2. Pak Choi waschen und die Stiele von den Blättern trennen. Stiele quer in etwa 2 cm breite Stücke, Blätter in breite Streifen schneiden. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Den Tofu trocken tupfen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Rapsöl in einem Wok oder einer großen Pfanne erhitzen. Den Tofu darin 7 bis 8 Minuten rundum goldbraun braten und herausnehmen.
  4. Pak-Choi-Stiele und Möhren in derselben Pfanne 4 Minuten kräftig anbraten. Ingwer, Knoblauch und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln zufügen und 1 Minute mitbraten.
  5. Sojasoße, Reisessig, Honig und Sesamöl verrühren. Reisnudeln, Tofu, Pak-Choi-Blätter und die Soße in die Pfanne geben. Alles 2 bis 3 Minuten unter vorsichtigem Wenden erhitzen, bis die Blätter zusammenfallen.
  6. Die Reisnudelpfanne mit den grünen Frühlingszwiebelringen und Sesamsamen bestreuen und sofort servieren.

Serviervorschlag: Wer es schärfer mag, kann am Tisch mit Chiliflocken nachwürzen.

Rezept: food-monitor / KI