Erholung in Getränkeindustrie und bei Nahrungsmittelproduzenten.
Einordnung: Die Juli-Werte sind eine historische Momentaufnahme der ifo-Konjunkturumfrage. Im Mai 2025 waren die Exporterwartungen zunächst auf minus 3,0 Punkte gestiegen; nach minus 3,6 Punkten im Juni erreichten sie im Juli minus 0,1 Punkte. Die Originaldaten des ifo Instituts dokumentieren die Monatswerte. Eine spätere Momentaufnahme zeigt, dass die ifo Exporterwartungen im Januar 2026 leicht stiegen.
Die ifo Exporterwartungen haben sich im Juli verbessert – von minus 3,6 Punkten im Juni auf aktuell minus 0,1 Punkte. Damit halten sich positive und negative Antworten derzeit die Waage. „Die Exportwirtschaft wartet ab – viele hoffen auf eine Lösung im Zollstreit“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Die anhaltende Unsicherheit ist in den verschiedenen Industriebranchen unterschiedlich ausgeprägt.“
Die Hersteller elektrischer Ausrüstungen rechnen mit einem Anstieg ihrer Exporte ebenso wie die Getränkeindustrie. Auch bei den Nahrungsmittelproduzenten erholten sich die Exporterwartungen deutlich – sie erwarten ein leicht wachsendes Auslandsgeschäft. In der Automobilindustrie nimmt die Zuversicht ebenfalls zu, wenngleich die Umfragezahlen noch leicht negativ bleiben. Der Maschinenbau und die Textilindustrie gehen von einem stabilen Exportgeschäft aus. Mit rückläufigen Ausfuhren rechnen dagegen die Unternehmen der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten und elektronischen Erzeugnissen.
Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: ifo Institut, ifo.de / food-monitor / KI
