Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich etwas verbessert.
Einordnung: Die Werte vom Januar 2026 sind eine historische Momentaufnahme der ifo-Konjunkturumfrage. Einen früheren Stand dokumentiert der Beitrag ifo Exporterwartungen im Mai 2025: weniger pessimistisch. Weitere Konjunktur- und Marktdaten bündelt der Themen-Hub Lebensmittelmarkt in Deutschland: Trends und Entwicklungen.
Die Hersteller von Bekleidung und Nahrungsmitteln sowie die Druckindustrie rechnen hingegen weiterhin mit rückläufigen Exporten.
Die ifo Exporterwartungen stiegen im Januar auf minus 1,2 Punkte, nach minus 3,0 Punkten im Dezember. „Auch wenn die Unternehmen weniger skeptisch bezüglich ihrer Auslandsgeschäfte sind, bleibt die Unsicherheit hoch“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Für das erste Quartal 2026 fehlen klare Signale für einen Aufwärtstrend.“
Die Automobilbranche und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen blicken etwas zuversichtlicher auf das Auslandsgeschäft und planen mit wachsenden Exporten. In der Metallerzeugung und -bearbeitung geht der jahrelang anhaltende Pessimismus spürbar zurück. Die Exporterwartungen stiegen auf den höchsten Wert seit Februar 2022; positive und negative Einschätzungen halten sich derzeit die Waage. In der Getränkeindustrie erwarten die Unternehmen ein stabiles, expansives Exportumfeld.
Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: ifo Institut / food-monitor / KI
