Vogelgrippe in Europa: Nachweise gingen zum Frühjahr 2026 zurück

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Der Bericht vom 12. März 2026 beschreibt rückläufige wöchentliche Vogelgrippe-Nachweise nach einem starken Wintergeschehen.

Die gemeinsame Auswertung von EFSA, ECDC und dem EU-Referenzlabor erfasst den Zeitraum vom 29. November 2025 bis 27. Februar 2026. In 32 europäischen Ländern wurden 2.514 Nachweise hochpathogener aviärer Influenza A(H5) gemeldet: 406 bei gehaltenen Vögeln und 2.108 bei Wildvögeln.

Einträge aus Wildvögeln bleiben wichtig

Mehr als 90 Prozent der Nachweise bei Geflügel gingen dem Bericht zufolge auf erstmalige Einträge aus Wildvögeln zurück. Deshalb bleiben konsequente Biosicherheitsmaßnahmen bedeutsam. Bei Säugetieren stiegen die Nachweise leicht. In den Niederlanden gab es Hinweise auf eine mögliche Übertragung von Wildvögeln auf Milchrinder.

Risikobewertung zum damaligen Berichtsstand

Für die Allgemeinbevölkerung in EU und EWR bewerteten die Fachstellen das Risiko durch die in Europa zirkulierenden A(H5N1)-Viren als gering. Für Menschen mit beruflichem oder anderem Kontakt zu infizierten Tieren oder verunreinigten Umgebungen wurde es als gering bis mäßig eingeschätzt. Diese Angaben beziehen sich auf den damaligen Stand.

Gemeinsamer Bericht: Vogelgrippe von Dezember 2025 bis Februar 2026

Quelle: efsa.europa.eu/de