Wie Esskultur sich wandelt und Generationen verbinden kann

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Eine Auftragsumfrage untersucht, wie verschiedene Altersgruppen einkaufen, kochen und Lebensmittel weitergeben.

Jüngere und ältere Frau packen gemeinsam gerettete Lebensmittel aus
Foto: Too Good To Go GmbH

Appinio befragte vom 10. bis 12. Februar 2026 im Auftrag von Too Good To Go 1.000 Menschen. In seiner Mitteilung vom 3. März bezeichnet das Unternehmen die Erhebung als repräsentativ.

Was die Befragten angeben

  • 84 Prozent kochen nach eigener Auskunft mehrmals wöchentlich frisch.
  • 71,6 Prozent achten beim Einkauf stark oder eher auf Preise.
  • 42,2 Prozent planen ein festes monatliches Lebensmittelbudget ein.
  • 56,5 Prozent geben überschüssige Lebensmittel innerhalb der Familie weiter.
  • 29 Prozent der 18- bis 29-Jährigen tendieren dazu, Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums zu entsorgen.

Wie die Ergebnisse einzuordnen sind

Die Angaben beschreiben Selbstauskünfte, keine beobachteten Einkäufe oder gemessenen Abfallmengen. Die veröffentlichte Mitteilung nennt weder die Größe der einzelnen Altersgruppen noch Details zur Gewichtung oder den vollständigen Fragebogen. Ihre Aussagekraft lässt sich deshalb nur eingeschränkt beurteilen.

Beim Ausprobieren neuer Rezepte und Ernährungstrends nennt die Mitteilung im Fließtext 57 Prozent, in ihrer Zusammenfassung 58 Prozent für die jüngste Gruppe. Dieser nicht aufgelöste Unterschied wird hier nicht als belastbarer Einzelwert übernommen.

Die Befragung kann Hinweise auf Unterschiede im Alltag geben. Aus ihr folgt jedoch weder eine Bewertung ganzer Generationen noch ein Nachweis, dass eine bestimmte App Lebensmittelverschwendung verringert. Weiterführende Perspektiven bietet unser Interview zur Zukunft der Ernährung.

Methodenangaben und veröffentlichte Ergebnisse: Pressemitteilung von Too Good To Go.

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 13. September 2026

Quelle: toogoodtogo.com/de