ifo Geschäftsklima Juni 2026: Anstieg auf 85,6 Punkte

Erwartungen und Lage verbessern sich leicht

In der Zeitreihe: ifo Geschäftsklima Juli 2026: Index steigt auf 86,6.

Aktualisierung: Der anschließend veröffentlichte Juli-Wert weist für Juni einen revidierten Stand von 85,7 Punkten aus; im Juli stieg der Index auf 86,6 Punkte. Die Juni-Meldung bleibt damit eine historische Momentaufnahme. Die ifo-Folgemeldung für Juli 2026 dokumentiert die Revision. Den Jahresauftakt dokumentiert ifo Geschäftsklima Januar 2026: Index bei 87,6 Punkten. Zum Vorjahresvergleich siehe ifo Geschäftsklima Juni 2025.

Die Firmen bewerteten ihre aktuelle Lage besser. Auch die Erwartungen fielen etwas weniger skeptisch aus. Die Unternehmen schätzen das Umfeld als weniger unsicher ein. Die deutsche Wirtschaft hofft auf eine Entspannung der weltpolitischen Situation.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index gestiegen. Dies war auf die spürbar verbesserten Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage wurden geringfügig nach unten korrigiert. Die Zahl der Neuaufträge ging erneut zurück.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verbessert. Die Dienstleister waren deutlich zufriedener mit den laufenden Geschäften. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert. Die Unternehmen sind weiterhin skeptisch. Der Bereich Transport und Logistik konnte sich weiter erholen. Im Tourismus bleibt die Lage hingegen schwierig.

Im Handel ist das Geschäftsklima erneut gestiegen. Die Händler waren zufriedener mit der aktuellen Lage. Auch die Erwartungen stiegen deutlich an. Allerdings ist der Weg aus dem Tal noch lang.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Urteile zur aktuellen Lage blieben unverändert. Viele Unternehmen klagen über fehlende Aufträge.

[1] Saisonbereinigt korrigiert

Tabellen und Grafiken der ursprünglichen Meldung

Die schwächere Ausgangslage speziell im Handel zeigt ifo Einzelhandelsklima Februar 2026: Stimmung eingetrübt.

Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: ifo Institut / food-monitor / KI