Randomisierte kontrollierte PERTH-Studie zu plastikarmer Ernährung

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Low-plastic diet and urinary levels of plastic-associated phthalates and bisphenols: the randomized controlled PERTH Trial.
Plastikarme Ernährung und Konzentrationen plastikassoziierter Phthalate und Bisphenole im Urin.

Zusammenfassung

Durch den täglichen Gebrauch von Kunststoffprodukten sind wir Chemikalien ausgesetzt, die mit Kunststoffen in Verbindung stehen (PACs) und mit Gesundheitsrisiken für den Menschen assoziiert werden. Wir stellen die Ergebnisse der „Plastic Exposure Reduction Transforms Health“-Studie (PERTH) vor, die eine Beobachtungskohorte von 211 australischen Teilnehmenden sowie eine randomisierte kontrollierte Pilotstudie mit 7-tägiger Dauer und 60 Teilnehmenden umfasste. Die Interventionsgruppen erhielten eine Kombination aus plastikfreiem Küchengeschirr, plastikarmen Körperpflegeprodukten sowie Lebensmitteln von über 100 Erzeugern, die sämtliche Kontaktpunkte mit Kunststoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette („vom Feld bis auf den Teller“) minimierten; die Kontrollgruppe erhielt keine Intervention.

Primärer Endpunkt der Studie war die Verringerung der Konzentrationen plastikassoziierter Chemikalien im Urin. In der Kohortenstudie erwiesen sich hochverarbeitete, in Kunststoff verpackte sowie in Dosen abgefüllte Lebensmittel als wesentliche beeinflussbare Faktoren für die Konzentration von PAC-Metaboliten im Urin. Zudem beobachteten wir negative Zusammenhänge zwischen kardiometabolischen Biomarkern und höheren Konzentrationen von Di(2-ethylhexyl)phthalat-Metaboliten im Urin.

Unsere randomisierte kontrollierte Ernährungsintervention ermöglichte die Beibehaltung der täglichen Energiezufuhr bei gleichzeitiger Verringerung der Kunststoffexposition (P < 0,001) sowie der Konzentrationen von Mono-n-butylphthalat, Monobenzylphthalat und Bisphenol A im Urin um 37,5 % (95-%-Konfidenzintervall [KI]: -55,6; -12,0; P = 0,007), 53,5 % (95-%-KI: -72,7; -20,6; P = 0,005) bzw. 59,7 % (95-%-KI: -82,5; -6,87; P = 0,033).

Den stärksten Effekt auf die PAC-Ausscheidung erzielten jene Interventionsgruppen, die Lebensmittel mit minimalem oder gar keinem Kunststoffkontakt erhielten; zudem führte allein der Austausch gegen plastikarme Körperpflegeprodukte zu einer unabhängigen Verringerung der Mono-n-butylphthalat-Konzentration im Urin im Vergleich zur Gruppe ohne Intervention. Trotz unveränderter sonstiger Kunststoffexpositionen führt die Begrenzung von Kontaktpunkten zwischen Lebensmitteln und Kunststoff innerhalb von 7 Tagen zu einer Verringerung bestimmter PACs. Australian and New Zealand Clinical Trials Registry: ACTRN12622001252707.

(Übersetzung: Google Translate)

Weiterlesen (Engl.): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42014506/