Mühlenstruktur 2025/26: Dinkelvermahlung auf neuem Höchststand

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Die ersten Zahlen des Bundeszentrums für Landwirtschaft (BZL) zur Mühlenstruktur 2025/26 zeigen: 168 Mühlen (2024/25: 170 Mühlen) vermahlten rund 9,2 Millionen Tonnen Getreide zu 7,4 Millionen Tonnen Mahlerzeugnissen wie Mehl, Schrot, Gries oder Dunst.

Dabei erreichte die vermahlene Dinkelmenge mit 392.554 Tonnen einen neuen Höchstwert seit der ersten Ausweisung im Jahr 2019/20.

Insgesamt vermahlten heimische Mühlen 2025/26 rund 7,8 Millionen Tonnen Weichweizen (minus 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) sowie 590.073 Tonnen Roggen (minus ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Auch die Hartweizenvermahlung nahm um rund drei Prozent ab und lag 2025/26 bei 451.565 Tonnen. Bezogen auf die Gesamtvermahlungsmenge von Getreide ist Weichweizen mit 84,4 Prozent mit Abstand das wichtigste Getreide. Roggen mit 6,4 Prozent, Hartweizen mit 4,9 Prozent und Dinkel mit 4,3 Prozent folgen.

Brotgetreide: Gut 49.800 Tonnen pro Betrieb Die durchschnittliche Vermahlung der Brotgetreide Weichweizen und Roggen fiel 2025/26 gegenüber dem Vorjahr von 50.417 Tonnen pro Betrieb auf jetzt 49.812 Tonnen. Die Anzahl der meldepflichtigen Mühlen nahm weiter ab: Waren 2019/20 beispielsweise noch 187 Mühlen tätig, sank die Zahl durch Betriebsschließungen sowie sinkenden Jahresverarbeitungsmengen unter die Meldegrenze (1.000 Tonnen) auf nunmehr 168.

Aufwärtstrend in der Dinkelvermahlung geht weiter Von den 168 Mühlen vermahlten – wie auch im Vorjahr – 100 Mühlen Dinkel. Diese stellten aus 392.554 Tonnen Dinkel 322.822 Tonnen Mehl her und erreichten damit einen neuen Höchstwert in der Vermahlung. Zum Vergleich: Im Wirtschaftsjahr 2019/20 lag die vermahlene Dinkelmenge noch bei 251.431 Tonnen.

Herkunft und Backeigenschaften des Getreides erläutert die Warenkunde „Dinkel: Herkunft, Backeigenschaften und Verwendung“.

Quelle: ble.de