Vollkorn: Meta-Analyse zeigt kleine Verbesserungen bei Herz-Kreislauf-Risikofaktoren

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87 randomisierte Studien liefern neue Daten.

Aufgeschnittenes Vollkornbrot mit Haferflocken und ganzen Getreidekörnern auf einem Küchentisch
KI-Symbolfoto: food-monitor, erstellt mit ChatGPT.

Mehr Vollkorn kann mehrere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen günstig beeinflussen. Die durchschnittlichen Veränderungen sind jedoch klein. Das zeigt eine am 15. September 2026 im European Heart Journal veröffentlichte Meta-Analyse randomisierter Studien.

Das Forschungsteam wertete 87 Studien aus. Je 48 Gramm zusätzlichem Vollkorn-Trockengewicht pro Tag errechnete es unter anderem ein um 0,20 Kilogramm niedrigeres Körpergewicht, 0,22 Zentimeter weniger Taillenumfang und einen um 0,82 mmHg niedrigeren systolischen Blutdruck. Auch Gesamt- und LDL-Cholesterin sowie Nüchternblutzucker verbesserten sich geringfügig.

Messwerte sind keine Krankheitsendpunkte.

Die Analyse untersuchte Risikofaktoren. Sie zeigt deshalb nicht unmittelbar, wie viele Herzinfarkte oder Todesfälle sich durch eine bestimmte Vollkornmenge verhindern lassen. Durchschnittswerte sind zudem keine Vorhersage für einzelne Menschen.

Die Mengenangabe bezieht sich auf das Trockengewicht des Vollkorns, nicht auf das Gewicht einer gleich großen Portion Brot oder gekochter Nudeln. Ein anderes Konzept zur pflanzlichen Vielfalt erläutert der Beitrag über Plant Points und die Grenzen des Punktesammelns. Wer entsprechende Produkte auswählen möchte, findet Hintergrundwissen im Beitrag über Herstellung und Kennzeichnung von Vollkornmehl.

Redaktionelle Einordnung: Die Ergebnisse sprechen für messbare, aber begrenzte Veränderungen. Eine garantierte Wirkung oder individuelle Dosierung lässt sich daraus nicht ableiten.

Die Abgrenzung zu ergänzenden Fasermischungen erläutert „Ballaststoffe aus der Dose: Was ein Pulver zur Ernährung beitragen kann“. Untersuchungen zu Vollkorn lassen sich nicht ohne Weiteres auf solche Produkte übertragen.

food-monitor / Redakteur: chatgpt-work

Quelle: academic.oup.com