Welche Unterschiede gibt es bei Sojasoßen?

Sojasoßen unterscheiden sich in Herstellung, Zutaten, Geschmack und Farbe.

Sojasaucen
Foto: food-montior.de / KI

Helle Sojasoße schmeckt milder und eignet sich zum Würzen von Tofu, Fleisch und Fisch. Dunkle Sojasoße ist kräftiger und leicht süßlich; sie passt unter anderem zu Schmorgerichten, Eintöpfen und als Dip.

Die Basis bilden Sojabohnen, die zusammen mit Salz und Wasser fermentiert werden. Je nach Sorte kommen weitere Zutaten hinzu, etwa Weizen bei Shoyu oder Melasse bei dunkler Sojasoße. Traditionell hergestellte Sojasoße reift mehrere Monate bis Jahre und wird dabei dickflüssiger und aromatischer. Industrielle Verfahren beschleunigen die Produktion; solche Produkte können zusätzlich Zucker, Karamell, Farb- oder andere Zusatzstoffe enthalten.

Worauf Verbraucher achten sollten

Sojasoße enthält Histamin. Menschen mit Histaminunverträglichkeit sollten sie daher meiden. Bei Zöliakie sind garantiert glutenfreie Sorten erforderlich, weil viele Sojasoßen Weizen enthalten und auch nach der Fermentation Glutenreste vorhanden sein können. Wegen des hohen Salzgehalts empfiehlt die Verbraucherzentrale einen sparsamen Gebrauch. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank gelagert werden.



 

Rezept: Gemüse-Reisnudelpfanne mit heller und dunkler Sojasoße

Gemüse-Reisnudelpfanne mit Tofu, Brokkoli, Paprika und Sojasoße
Foto: food-monitor / KI

In dieser Gemüsepfanne übernimmt helle Sojasoße die Würze, während dunkle Sojasoße für eine kräftigere Farbe und eine leicht süßliche Note sorgt.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 300 g Reisnudeln
  • 400 g Naturtofu
  • 1 kleiner Brokkoli (etwa 300 g)
  • 2 Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 2 EL helle Sojasoße
  • 1 EL dunkle Sojasoße
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Reisessig oder Limettensaft
  • 1 TL Sesamöl
  • 1 TL Ahornsirup oder Zucker
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Die Reisnudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und abtropfen lassen. Den Tofu trocken tupfen und würfeln. Brokkoli in kleine Röschen teilen, Möhren in feine Streifen, Paprika in schmale Stücke und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Weiße und grüne Zwiebelringe getrennt bereithalten.
  2. Helle und dunkle Sojasoße mit Wasser, Reisessig, Sesamöl, Ahornsirup und Ingwer verrühren.
  3. Einen Esslöffel Pflanzenöl in einer großen Pfanne oder einem Wok erhitzen. Den Tofu darin rundherum 5 bis 6 Minuten goldbraun braten, anschließend herausnehmen.
  4. Das restliche Öl erhitzen. Brokkoli und Möhren etwa 4 Minuten unter Rühren braten. Paprika und die weißen Frühlingszwiebelringe hinzufügen und weitere 2 Minuten braten. Das Gemüse soll noch etwas Biss haben.
  5. Tofu, Reisnudeln und Soßenmischung in die Pfanne geben. Alles gründlich vermengen und 1 bis 2 Minuten erhitzen. Mit grünen Frühlingszwiebelringen und Sesam bestreut servieren.

Hinweis

Für eine glutenfreie Variante ausschließlich entsprechend gekennzeichnete Reisnudeln und glutenfreie Sojasoßen verwenden. Bei Histaminunverträglichkeit ist das Gericht wegen der fermentierten Sojasoßen nicht geeignet.

Rezept: food-monitor / KI

Quelle: verbraucherzentrale.bayern