ifo Exporterwartungen im Mai 2025: weniger pessimistisch

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Die ifo Exporterwartungen stiegen im Mai 2025 auf minus 3,0 Punkte, nach minus 9,4 Punkten im April.

Einordnung: Die Werte sind eine historische Momentaufnahme der monatlichen ifo-Konjunkturumfrage, keine aktuelle Prognose. Im Juli 2025 verbesserte sich der Indikator weiter auf minus 0,1 Punkte. Den Verlauf erläutert der Folgebericht ifo Exporterwartungen Juli 2025. Die Originalmeldung des ifo Instituts dokumentiert Methodenkontext und Veröffentlichungsdatum. Einen späteren Stand zeigt ifo Exporterwartungen im Januar 2026: weniger skeptisch. Weitere Marktdaten bündelt der Themen-Hub Lebensmittelmarkt in Deutschland: Trends und Entwicklungen.

„Die Beruhigung im Zollkonflikt hat die Exporteure aufatmen lassen“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Umfragen. „Vorsicht ist jedoch geboten, denn es gibt weiterhin keine grundsätzliche Einigung zwischen den USA und der EU mit Blick auf die Höhe der Zölle.“

Die Getränkehersteller rechnen weiterhin mit steigenden Exporten – wenn auch etwas weniger optimistisch als zuletzt. Auch die Nahrungsmittelindustrie erwartet mehr Bestellungen aus dem Ausland.

Deutlich gestiegen sind die Exporterwartungen im Maschinenbau sowie in der Automobil- und in der Elektroindustrie. Hier gehen die Firmen nun nicht mehr von einem Rückgang der Exporte aus. In der metallverarbeitenden Industrie hat sich dagegen wenig verändert: Hier rechnen die Unternehmen weiter überwiegend mit einer Verringerung der Exporte. Die Chemische Industrie profitiert derzeit nicht von der Entspannung im Handelskonflikt, dort sind die Exporterwartungen gesunken.

Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: ifo Institut, ifo.de / food-monitor / KI