Yuzu, die besondere Zitrusfrucht aus Japan

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Yuzu: intensives Zitrusaroma aus Ostasien

Gelbe Yuzu-Früchte am Zweig
Foto: 경빈마마 – CC BY 4.0

Yuzu duftet intensiv nach Zitrone, Mandarine und Grapefruit. Ihr Geschmack ist deutlich säuerlich und kann leicht bitter wirken. Da die Früchte viele Kerne enthalten, liefern sie meist weniger Saft als Zitronen oder Orangen. In der Küche sind deshalb sowohl der Saft als auch die aromatische Schale gefragt.

Botanisch wird die Yuzu als Citrus × junos geführt. Die Zitrusfrucht stammt aus Ostasien und ist besonders eng mit der japanischen Küche verbunden. Heute wird sie vor allem in Japan, aber in kleinerem Umfang auch in anderen Ländern angebaut.

So wird Yuzu verwendet

Aus Yuzu-Schale, Chili und Salz entsteht die japanische Würzpaste Yuzukosho. Saft und Schale würzen außerdem Suppen, Saucen, Dressings, Fischgerichte, Gemüse, Desserts und Getränke. Auch Yuzu-Ponzu verbindet Zitrussaft mit Sojasauce und weiteren würzenden Zutaten.

Das Aroma ist kräftig, daher genügen meist kleine Mengen. Wer die Schale abreiben möchte, sollte nur Früchte verwenden, deren Schale ausdrücklich zum Verzehr geeignet ist, und sie vorher gründlich waschen.

Einkauf und Aufbewahrung

Frische Yuzu ist in Deutschland nur selten und vor allem in der kühleren Jahreszeit erhältlich. Häufiger findet man Saft, Püree, Sirup, Gewürzpasten, getrocknete Schale oder Tee in gut sortierten Asiageschäften, Feinkostläden und im Onlinehandel. Frische Früchte gehören in den Kühlschrank und sollten zeitnah verbraucht werden.

Einen kompakten Überblick zu Geschmack, Einkauf und Küchenpraxis bietet auch der Beitrag „Was ist Yuzu?“.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung; Kew Science; Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries of Japan / food-monitor



Rezept: Yuzu-Soba-Nudelsalat mit Gurke und Edamame

Soba-Nudelsalat mit Gurke, Edamame, Möhre und Yuzu-Dressing
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Soba-Nudeln
  • 200 g ausgelöste Edamame, tiefgekühlt
  • 1 Salatgurke
  • 1 große Möhre
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Sesamsamen
  • 3 EL Yuzu-Saft
  • ½ TL fein geriebene unbehandelte Yuzu-Schale oder getrocknete Yuzu-Schale
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Rapsöl

Zubereitung

  1. Die Soba-Nudeln nach Packungsanweisung bissfest garen. In der letzten Minute die tiefgekühlten Edamame zugeben. Alles abgießen, gründlich mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
  2. Die Gurke waschen und mit einem Sparschäler längs in dünne Bänder schneiden. Die Möhre schälen und in feine Stifte schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden.
  3. Yuzu-Saft und -Schale mit Sojasoße, Sesamöl und Rapsöl verrühren.
  4. Nudeln, Edamame, Gurke, Möhre und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing vermengen. Den Salat 15 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
  5. Die Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett 2 bis 3 Minuten rösten und unmittelbar vor dem Servieren über den Nudelsalat streuen.

Serviervorschlag: Gekühlt als leichtes Mittagessen oder Beilage servieren.

Rezept: food-monitor / KI