Die Stiftung Kindergesundheit veröffentlichte 2025 unter dem Titel #starkWieWir drei kurze Filme und begleitende Mitmachaufgaben. Kinder berichten darin über Hobbys, Bewegung und Essen. Das Material richtet sich an Familien, Kindertagesstätten, Schulen und die Nachmittagsbetreuung.
Was das Angebot enthält
Die dokumentarischen Filme dauern nach Angaben der Stiftung jeweils etwa fünf bis sieben Minuten und sind für Kinder ab dem Vorschulalter gedacht. Zu jedem Film gehören Quizfragen, kreative Aufgaben oder Bewegungsaktivitäten. Pädagogische Fachkräfte können sie einzeln oder im Rahmen einer Projektwoche einsetzen.
Die Materialien wurden ursprünglich als wöchentliche Challenge ab dem 30. Juni 2025 veröffentlicht. Deshalb sind Datumsangaben aus der damaligen Ankündigung nicht als laufender Veranstaltungszeitraum zu verstehen. Ob alle Filme und Begleitmaterialien weiterhin verfügbar sind, sollte direkt bei der Stiftung geprüft werden.
Peer-Education als Ansatz
Die Filmreihe setzt auf Peer-Education: Kinder sollen andere Kinder auf Augenhöhe ansprechen. Das kann Aufmerksamkeit und Identifikation fördern. Aus der Projektbeschreibung allein lässt sich jedoch nicht ableiten, dass die Filme Ernährungs-, Bewegungs- oder Gewichtsentwicklung messbar verbessern. Dafür wären veröffentlichte Evaluationen mit geeigneten Vergleichsdaten nötig.
Gesundheitsbildung für Kinder sollte weder einzelne Lebensmittel moralisieren noch Körpergewicht zum Maßstab für Leistung machen. Sinnvoll sind positive, erreichbare Botschaften: vielfältig essen, Wasser als Standardgetränk, regelmäßig spielen und bewegen sowie ausreichend schlafen. Was gesichert zur Gesundheit von Kindern beiträgt, fasst „Was das Immunsystem von Kindern wirklich stärkt“ zusammen.
Finanzierung transparent einordnen
Die Reihe entstand mit Unterstützung von BNP Paribas Cardif in Deutschland. Das Versicherungsunternehmen ist damit Förderpartner des Angebots. Diese Finanzierung sagt für sich genommen weder etwas über die Qualität noch über die Wirksamkeit der Materialien aus, sollte bei der Bewertung aber transparent genannt werden.
Einsatz in Schule und Familie
- Vorab prüfen, ob Sprache, Aufgaben und Videolänge zur Gruppe passen.
- Bewegungsaufgaben an unterschiedliche Fähigkeiten anpassen.
- Kinder nicht nach Körpergewicht, Fitness oder Essverhalten bewerten.
- Fragen und Erfahrungen besprechen, statt nur „richtig“ und „falsch“ vorzugeben.
- Bei eingebetteten YouTube-Videos Datenschutz- und Einwilligungsregeln der Einrichtung beachten.
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Aktualisiert am 14. August 2026
Quelle: Stiftung Kindergesundheit / food-monitor / KI
