Die Farbe eines Lebensmittels beeinflusst maßgeblich die Kaufentscheidung.
Insbesondere in Produktgruppen wie Fleisch- und Wurstwaren, Süßwaren, Getränken oder Fruchtzubereitungen fungiert die Farbgebung als zentrales Qualitätsversprechen. Gleichzeitig zeigen aktuelle Befunde der amtlichen Lebensmittelüberwachung, dass es entlang internationaler Lieferketten immer wieder zu unzulässigen Färbungen kommt. Diese konnten in der Vergangenheit nicht zuverlässig nachgewiesen werden.
Für Unternehmen wie Verbraucher ein erhebliches Risiko; ein Fall für die Industrielle Gemeinschaftsforschung, dem sich zwei Forschungsteams aus Quakenbrück und Braunschweig angenommen haben.
Gleichzeitig zeigen aktuelle Befunde der amtlichen Lebensmittelüberwachung, dass es entlang internationaler Lieferketten immer wieder zu unzulässigen Färbungen kommt. Nach Daten des europäischen Schnellwarnsystems RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed) wurden allein zwischen Januar 2024 und Oktober 2025 mehr als 57 Fälle gemeldet, in denen verbotene Farbstoffe in Lebensmitteln nachgewiesen wurden.
Zum Best-Practice-Projekt April 2026: https://www.fei-bonn.de/bpp-2026-hj1-reaktivfarbstoffe
