Macadamianuss für die Herbstküche

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Macadamianüsse: buttriges Aroma und empfindliche Kerne

Macadamianüsse
Foto: Joseph Hill auf Pixabay

Macadamianüsse schmecken mild, buttrig und leicht süßlich. Im Handel werden sie überwiegend geschält angeboten, weil ihre harte Schale nur mit einem geeigneten Macadamia-Knacker sicher zu öffnen ist.

Seit Langem ein Lebensmittel indigener Australier

Macadamia-Arten stammen aus den Regenwaldregionen im Osten Australiens. Die Samen wurden von indigenen Gemeinschaften lange vor ihrer wissenschaftlichen Beschreibung genutzt. Im 19. Jahrhundert erhielten die Pflanzen ihren botanischen Namen nach John Macadam. Heute werden Macadamien unter anderem in Australien, Südafrika, Kenia und auf Hawaii angebaut.

Fettreich und vielseitig

Die Kerne enthalten viel Fett, überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren, und sind entsprechend energiereich. Außerdem liefern sie Eiweiß, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Daraus lassen sich keine Schutzversprechen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen für einzelne Portionen ableiten.

Macadamien passen zu Gebäck, Desserts, Pesto, Salaten, Gemüsegerichten und Saucen. Macadamiaöl wird vor allem zum Verfeinern verwendet.

Allergie und Lagerung

Macadamianüsse gehören zu den kennzeichnungspflichtigen Schalenfrüchten. Bei einer Allergie können schon kleine Mengen Reaktionen auslösen. Nach dem Öffnen werden die fettreichen Kerne luftdicht, kühl und dunkel gelagert; für längere Zeit eignen sich Kühlschrank oder Gefrierfach. Ranzig, muffig oder schimmelig riechende Kerne werden entsorgt.

Das Rezept kombiniert die Nüsse mit Hokkaido-Kürbis; dort steht auch der wichtige Sicherheitshinweis zu bitterem Geschmack.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor



Rezept: Macadamia-Pesto-Pasta mit Ofenkürbis

Bandnudeln mit Macadamia-Petersilien-Pesto, geröstetem Hokkaido-Kürbis und Parmesan
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 400 g Bandnudeln
  • 100 g ungesalzene Macadamianüsse
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 80 g fein geriebener Parmesan
  • 2 EL Zitronensaft
  • 8 EL Olivenöl
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Kürbis waschen, ein kleines rohes Stück probieren und bei ungewöhnlich bitterem Geschmack die gesamte Frucht entsorgen. Andernfalls entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Mit 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und auf einem mit Backpapier belegten Blech 25 Minuten rösten.
  2. Macadamianüsse in einer Pfanne ohne Fett 3 bis 4 Minuten leicht rösten. 20 g davon grob hacken und zum Bestreuen beiseitelegen.
  3. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob schneiden. Knoblauch schälen. Petersilie, Knoblauch, die übrigen Macadamianüsse, 50 g Parmesan, Zitronensaft und 6 EL Olivenöl fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Bandnudeln nach Packungsangabe in reichlich Salzwasser bissfest garen. Vor dem Abgießen etwa 150 ml Kochwasser auffangen.
  5. Nudeln zurück in den Topf geben. Pesto und zunächst 100 ml Kochwasser unterheben; bei Bedarf weiteres Kochwasser zugeben, bis eine cremige Sauce entsteht. Kürbiswürfel vorsichtig untermischen.
  6. Pasta auf vier Teller verteilen und mit den gehackten Macadamianüssen sowie dem restlichen Parmesan bestreuen.

Serviervorschlag: Die Pasta direkt nach dem Mischen servieren, solange das Pesto cremig ist.

Allergene: Enthält Macadamianüsse, Gluten (Bandnudeln) und Milch.

Rezept: food-monitor / KI