Die mild-aromatische Pekannuss

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Pekannüsse: mildes Aroma, viel Fett und sensible Lagerung

Pekannüsse
Foto: Lynn Greyling auf Pixabay

Pekannüsse schmecken mild, süßlich und buttrig. Sie stammen aus Nordamerika und waren bereits lange vor der europäischen Besiedlung ein wichtiges Lebensmittel indigener Bevölkerungsgruppen.

Der Pekannussbaum gehört wie der Walnussbaum zu den Walnussgewächsen. Seine Früchte besitzen eine grüne Außenhülle, die zur Reife aufspringt. Darunter liegt eine vergleichsweise dünne Schale mit einem gefurchten Kern.

Für süße und herzhafte Gerichte

Pekannüsse passen zu Gebäck, Desserts, Müsli, Salaten, Pesto, Gemüse und Käse. Durch ihren hohen Fettgehalt sind sie energiereich. Das Fett besteht überwiegend aus ungesättigten Fettsäuren. Außerdem liefern die Kerne Eiweiß, Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.

Die Nährstoffzusammensetzung macht Pekannüsse nicht automatisch zu einem Schutzmittel vor Krankheiten. Entscheidend bleiben Portionsgröße und gesamte Ernährung.

Kühl lagern und sorgfältig prüfen

Geschälte oder zerkleinerte Kerne werden nach dem Öffnen luftdicht, kühl und dunkel gelagert; Kühlschrank oder Gefrierfach verlängern die Haltbarkeit. Ungeschälte Ware bleibt meist länger frisch. Ranzige, muffige, verfärbte oder schimmelige Nüsse werden vollständig entsorgt. Rösten macht mögliche Schimmelgifte nicht zuverlässig unschädlich. Weitere Sicherheitshinweise stehen in „Walnüsse – Vorsicht bei Schimmelbefall“.

Pekannüsse gehören zu den kennzeichnungspflichtigen Schalenfrüchten. Menschen mit diagnostizierter Nussallergie müssen sie und relevante Spurenhinweise meiden.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor



Rezept: Pasta mit Pekannuss-Pesto und Kürbis

Pasta mit Basilikum-Pekannuss-Pesto, geröstetem Kürbis und Parmesan
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 350 g kurze Nudeln
  • 500 g Hokkaidokürbis
  • 100 g Pekannusskerne
  • 1 Topf Basilikum (etwa 50 g Blätter)
  • 80 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis waschen, ein kleines rohes Stück probieren und bei ungewöhnlich bitterem Geschmack die gesamte Frucht entsorgen. Andernfalls entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen, auf einem Blech verteilen und 25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
  2. Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Fett 4 bis 5 Minuten rösten und abkühlen lassen. 20 g grob hacken und für das Servieren beiseitestellen.
  3. Basilikum waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch schälen. Die Zitrone heiß abwaschen, 1 TL Schale abreiben und 2 EL Saft auspressen.
  4. 80 g Pekannüsse, Basilikum, Knoblauch, 60 g Parmesan, Zitronenschale, Zitronensaft und die übrigen 5 EL Olivenöl in einem hohen Gefäß fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
  6. Nudeln und Pesto im warmen Topf mischen. So viel Kochwasser einrühren, bis das Pesto die Nudeln cremig umhüllt. Die gerösteten Kürbiswürfel vorsichtig unterheben.
  7. Die Pasta auf Teller verteilen und mit den gehackten Pekannüssen sowie dem übrigen Parmesan bestreuen.

Serviervorschlag: Die Pasta direkt nach dem Mischen servieren.

Allergene: Enthält Pekannüsse, Gluten (Nudeln) und Milch.

Rezept: food-monitor / KI