Die mild-aromatische Pekannuss

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Die Pekannuss war bereits für die amerikanischen Ureinwohner ein wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung.

Pekannuss
Foto: Lynn Greyling auf Pixabay

Heutzutage sind die Kerne der Pekannuss mit dem mild-süßlichen bis buttrigen Aroma weltweit gefragt – als energiereicher Snack oder Zutat für süße und pikante Gerichte.

In den USA wird die Pekannuss häufig für Cremespeisen, Konfekt und Gebäck wie Kekse und Muffins verwendet. Der süße Kuchen „Pecan Pie“ ist eine Spezialität der Südstaaten und kommt vor allem an Feiertagen wie dem amerikanischen Erntedankfest („Thanksgiving“) auf den Tisch. In der veganen Küche werden Pekannüsse gerieben als Parmesanersatz und als Grundlage für einen Nussdrink als Kuhmilchalternative genutzt. Auch ein Pesto gelingt ganz einfach, wenn man die weichen Kerne mit Olivenöl, Parmesan, Knoblauch, frischem Basilikum, Salz und Pfeffer in einer Küchenmaschine zerkleinert. Das kaltgepresste Nussöl gibt Salatdressings eine besondere Note.

Die Pekannuss ist in den Südstaaten der USA und Mexiko beheimatet. Die Früchte wachsen an bis zu 30 Meter hohen Bäumen und sind von einer fleischigen grünen Hülle umgeben, die zur Reife aufplatzt. Im Innern stecken die an den Enden meist zugespitzten, zylindrischen Nüsse mit einer dünnen Schale, die sich oft ohne Nussknacker von Hand öffnen lässt. Der weiche Samenkern ähnelt optisch unserer Walnuss, mit der die Pekannuss eng verwandt ist. Mit Schale ähnelt sie einer großen Eichel.

Durch ihren hohen Fettgehalt von 72 Prozent ist die Pekannuss sehr kalorienreich. Allerdings sind überwiegend wertvolle ungesättigte Fettsäuren wie Öl- und Linolsäure enthalten. Weitere positive Inhaltsstoffe sind Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium sowie B-Vitamine und Vitamin A.

Pekannüsse sind ganzjährig erhältlich, aber in den Herbst- und Wintermonaten ist Hauptsaison. Häufig werden sie als Bestandteil von Nussmischungen angeboten. Wie für alle Nüsse gilt, wenn sie schon gehobelt, gehackt oder gemahlen sind, sollten sie nach Anbruch der Verpackung schnell verbraucht werden. Denn sie verlieren so rasch an Aroma und durch den hohen Fettanteil können sie schnell ranzig werden.

Ungeschälte Pekannüsse halten sich dagegen an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort bis zu einem Jahr. Bei falscher Lagerung können jedoch Schimmelpilzgifte wie Aflatoxin und Ochratoxin entstehen, die optisch, am Geruch und Geschmack häufig nicht zu erkennen sind. Falls Nüsse seltsam riechen, schwarze Stellen aufweisen, untypisch schmecken oder ölig glänzen, sollten sie nicht mehr gegessen werden.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de



Rezept: Pasta mit Pekannuss-Pesto und Kürbis

Pasta mit Basilikum-Pekannuss-Pesto, geröstetem Kürbis und Parmesan
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 350 g kurze Nudeln
  • 500 g Hokkaidokürbis
  • 100 g Pekannusskerne
  • 1 Topf Basilikum (etwa 50 g Blätter)
  • 80 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Kürbis waschen, entkernen und in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen, auf einem Blech verteilen und 25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
  2. Die Pekannüsse in einer Pfanne ohne Fett 4 bis 5 Minuten rösten und abkühlen lassen. 20 g grob hacken und für das Servieren beiseitestellen.
  3. Basilikum waschen und trocken schütteln. Den Knoblauch schälen. Die Zitrone heiß abwaschen, 1 TL Schale abreiben und 2 EL Saft auspressen.
  4. 80 g Pekannüsse, Basilikum, Knoblauch, 60 g Parmesan, Zitronenschale, Zitronensaft und die übrigen 5 EL Olivenöl in einem hohen Gefäß fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Nudeln nach Packungsangabe in Salzwasser bissfest garen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser auffangen.
  6. Nudeln und Pesto im warmen Topf mischen. So viel Kochwasser einrühren, bis das Pesto die Nudeln cremig umhüllt. Die gerösteten Kürbiswürfel vorsichtig unterheben.
  7. Die Pasta auf Teller verteilen und mit den gehackten Pekannüssen sowie dem übrigen Parmesan bestreuen.

Serviervorschlag: Die Pasta direkt nach dem Mischen servieren.

Rezept: food-monitor / KI