Ob als Porridge, Bowl oder Brot: Buchweizen erobert derzeit TikTok, Instagram & Co.

Influencerinnen und Influencer feiern das „Superfood“ für seine Vielseitigkeit und gesundheitlichen Vorteile. Doch was steckt hinter dem Trend und lohnt sich der Griff zu Buchweizen auch abseits des Social-Media-Hypes?
Was Buchweizen auszeichnet
Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) informiert über das glutenfreie Pseudogetreide. Buchweizen ist ein echtes Multitalent für die ausgewogene Ernährung. Er liefert hochwertiges Eiweiß, enthält Ballaststoffe sowie wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink und Mangan. Darüber hinaus stecken B-Vitamine und antioxidative Pflanzenstoffe wie Rutin und Quercetin in den kleinen Körnern.
„Buchweizen ist eine wertvolle Bereicherung für den Speiseplan. Er vereint eine hohe Nährstoffdichte mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in der Küche und eignet sich besonders für Menschen, die abwechslungsreich und bewusst essen möchten“, informiert Eva Kirchberger, Ernährungsexpertin beim VSB.
Vielseitig in der Küche
Ob als Beilage zu Gemüse- und Pilzgerichten, als Grundlage für Salate, in Suppen und Eintöpfen oder als Mehl für Pfannkuchen, Waffeln und Brot – Buchweizen lässt sich vielseitig verwenden. Auch als Frühstücksbrei oder geröstet als knuspriges Topping für Müsli und Joghurt ist er eine schmackhafte Alternative. Mehr über Herkunft und Verwendung erklärt der Beitrag „Pseudogetreide: Amarant, Buchweizen und Quinoa“.
Menschen mit Zöliakie sollten beim Einkauf auf eine glutenfreie Kennzeichnung achten, da verarbeitete Produkte verunreinigt sein können.
Buchweizen gilt als robustes und ressourcenschonendes Lebensmittel, das auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht. Damit ist Buchweizen nicht nur eine Bereicherung für den Speiseplan, sondern auch eine Kulturpflanze mit Potenzial für die Zukunft.
Quelle: verbraucherservice-bayern.de
Rezept: Buchweizen-Gemüse-Bowl
Die herzhafte Bowl verbindet nussigen Buchweizen mit geröstetem Gemüse, frischen Kräutern und einem einfachen Zitronen-Senf-Dressing.

Zutaten für 2 Portionen
- 150 g Buchweizen
- 300 ml Wasser oder Gemüsebrühe
- 1 kleine Zucchini
- 1 rote Paprika
- 2 Möhren
- 3 EL Rapsöl
- 2 EL Kürbiskerne
- ½ Bund glatte Petersilie
- 1½ EL Zitronensaft
- 1 TL mittelscharfer Senf
- Salz, schwarzer Pfeffer und Paprikapulver
Zubereitung
- Den Buchweizen in einem feinen Sieb gründlich abspülen. Mit Wasser oder Gemüsebrühe aufkochen und nach Packungsangabe bei niedriger Hitze etwa 12 bis 15 Minuten garen. Anschließend abgießen und kurz ausdampfen lassen.
- Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zucchini, Paprika und Möhren waschen beziehungsweise schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit 2 EL Rapsöl, Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver vermengen und auf einem Backblech 20 bis 25 Minuten rösten.
- Die Kürbiskerne ohne zusätzliches Fett in einer Pfanne kurz anrösten. Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.
- Für das Dressing Zitronensaft, Senf, 1 EL Rapsöl und 2 EL Wasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Buchweizen und Ofengemüse auf zwei Schalen verteilen. Mit Dressing beträufeln und mit Petersilie sowie Kürbiskernen bestreuen.
Hinweis bei Zöliakie: Ausschließlich ausdrücklich glutenfrei gekennzeichneten Buchweizen, Gemüsebrühe und Senf verwenden und auf eine glutenfreie Zubereitungsumgebung achten.
Rezept: food-monitor.de / KI
