Rückruf: Listerienverdacht bei Eberle Mini Brie (150 g)

Eberle ruft Mini Brie in vier Sorten wegen möglicher Listerien zurück.

Betroffen sind die unten genannten Chargen der Sorten Nuss, Schnittlauch, Trüffel und Chili mit Mindesthaltbarkeitsdaten am 6., 13. oder 20. November 2026. Diese Käse nicht verzehren und im jeweiligen Markt zurückgeben.

Aktualisierung vom 3. November 2026: Die amtliche Warnmeldung wurde am 2. November 2026 um weitere Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten erweitert. Zusätzlich betroffen sind Mini Nuss (LOT 145147), Mini Schnittlauch (LOT 145148) sowie Mini Chili (LOT 145146 und 145866). Die Herstellerinformation nennt außerdem Innsbruck (Österreich) als Vertriebsort.

Eberle Spezialitäten Brie Mini Nuss, 150 Gramm
© Firma Heiderbeck GmbH
Eberle Spezialitäten Brie Mini Schnittlauch, 150 Gramm
© Firma Heiderbeck GmbH
Eberle Spezialitäten Brie Mini Trüffel, 150 Gramm
© Firma Heiderbeck GmbH
Eberle Spezialitäten Brie Mini Chili, 150 Gramm
© Firma Heiderbeck GmbH
  • Produkt: Brie Mini Nuss, Brie Mini Schnittlauch, Brie Mini Trüffel und Brie Mini Chili; Marke Eberle Spezialitäten.
  • Packungsgröße: jeweils 150 Gramm.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum und Charge (LOT): Mini Nuss: LOT 145147 mit MHD 06.11.2026, LOT 145867 mit MHD 13.11.2026 und LOT 146629 mit MHD 20.11.2026; Mini Schnittlauch: LOT 145148 mit MHD 06.11.2026, LOT 145868 mit MHD 13.11.2026 und LOT 146630 mit MHD 20.11.2026; Mini Trüffel: LOT 145876 mit MHD 13.11.2026 und LOT 146641 mit MHD 20.11.2026; Mini Chili: LOT 145146 mit MHD 06.11.2026, LOT 145866 mit MHD 13.11.2026 und LOT 146628 mit MHD 20.11.2026.
  • Hersteller: Eberle Spezialitäten AG.
  • Vertrieb Deutschland: Heiderbeck GmbH, Gewerbering 4, 82140 Olching.
  • Vertriebsgebiet: Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen; laut aktualisierter Herstellerinformation außerdem Innsbruck (Österreich). Verkauf über Filialen verschiedener Einzelhändler. Einzelne Handelsketten werden nicht genannt.
  • Warnungsgrund: mögliche mikrobielle Kontamination mit Listeria monocytogenes.
  • Erstveröffentlichung: 29.10.2026; letzte amtliche Aktualisierung: 02.11.2026. Am 29.10.2026 wurde der Vertrieb in der Presseinformation präzisiert; am 02.11.2026 wurde der Rückruf um neue Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten erweitert.

Die vollständigen Rückrufangaben stehen in der amtlichen Warnmeldung zu Eberle Mini Brie und der dort verlinkten Presseinformation des Unternehmens. Der Hersteller hat den Produktrückruf und die Sperrung der betroffenen Ware veranlasst.

Was Verbraucher jetzt tun sollten.

Prüfen Sie Sorte, Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Packung. Die betroffenen Käse sollten nicht gegessen werden. Sie können im jeweiligen Markt zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird nach Angaben des Unternehmens erstattet. Ob hierfür ein Kassenbon nötig ist, wird in der Rückrufinformation nicht angegeben.

Wer einen betroffenen Käse gegessen hat und schwere oder anhaltende Beschwerden entwickelt, sollte ärztliche Hilfe suchen und den möglichen Kontakt mit Listerien erwähnen. Schwangere sollten sich nach dem Verzehr auch ohne Beschwerden ärztlich beraten lassen. Für andere Personen ohne Symptome hält die amtliche Rückrufinformation eine ärztliche Behandlung nicht für sinnvoll.

Der Kundenservice von Heiderbeck beantwortet Rückfragen werktags von 8 bis 16 Uhr unter 08142 44567-0 und qm@heiderbeck.com. Den Hersteller erreichen Verbraucher unter +41 71 385 75 66 oder info@eberle.ch.

Warum Listerien für bestimmte Personengruppen gefährlich sind.

Nach der amtlichen Warnung äußert sich eine Listerien-Erkrankung häufig innerhalb von 14 Tagen durch Durchfall und Fieber; bei Schwangeren kann der Zeitraum länger sein. Ältere Menschen, Schwangere und Personen mit geschwächtem Immunsystem können besonders schwer erkranken, etwa an Blutvergiftung sowie Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute. In der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind auch dann geschädigt werden, wenn die Mutter keine Symptome bemerkt.

Als allgemeinen Hintergrund erläutert das Bundesinstitut für Risikobewertung die Infektionswege und Risiken von Listerien. Die Erkrankung wird überwiegend durch belastete Lebensmittel übertragen; Käse gehört zu den dabei relevanten Produktgruppen. Diese allgemeinen Hinweise erweitern nicht die oben konkret abgegrenzten Chargen dieses Rückrufs.

Ein anderes Beispiel für einen Käserückruf ist die Warnung zu Käsesorten der Dorfkäserei Geifertshofen. Für diesen eigenständigen Fall gelten dessen eigene Produkt- und Datumsangaben.

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 3. November 2026

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