Eistee für heiße Tage: erfrischend selbst gemacht

Selbst gemachter Eistee mit Zitrone und Eiswürfeln
Foto: Teeverband

Eistee selber machen: Aufguss, Abkühlen und Zutaten

Selbst gemachter Eistee lässt sich aus Schwarzem, Grünem, Früchte- oder Kräutertee zubereiten. Wer eine cremige Variante ausprobieren möchte, findet im Beitrag Cheese Tea mit Frischkäsehaube eine passende Ergänzung.

Tee richtig aufgießen

Menge, Wassertemperatur und Ziehzeit hängen von Teesorte und Produkt ab. Schwarzer Tee wird meist mit sprudelnd kochendem Wasser aufgegossen. Bei vielen Grüntees ist etwas abgekühltes Wasser vorgesehen, damit der Aufguss weniger bitter wird. Früchte- und Kräutertees werden mit kochendem Wasser aufgegossen und nach Packungsangabe ziehen gelassen. Teeblätter oder Beutel anschließend entfernen.

Den fertigen Aufguss zügig abkühlen und in einem sauberen, geschlossenen Gefäß in den Kühlschrank stellen. Zitronen- oder Limettensaft, frische Minze, Ingwer oder etwas Fruchtsaft geben Aroma. Süßen ist Geschmackssache; Saft, Sirup, Zucker und Honig erhöhen den Zuckergehalt.

Fruchtige Varianten

  • Pfirsich: Pfirsichstücke kurz erhitzen oder einen kleinen Anteil Pfirsichsaft verwenden und mit Schwarzem Tee sowie Zitronensaft kombinieren.
  • Beeren: Himbeeren oder Erdbeerpüree passen zu ungesüßtem Früchte- oder Hagebuttentee.
  • Minze: Pfefferminztee nach Packungsangabe aufbrühen und nach dem Abkühlen mit Apfelsaft oder frischen Beeren ergänzen.
  • Chai: Gewürztee vollständig aufbrühen, abkühlen und nach Geschmack mit Milch oder Pflanzendrink mischen.

Frische Früchte und Kräuter werden gründlich gewaschen und erst kurz vor dem Servieren zugegeben. Eistee bleibt bis zum Trinken gekühlt. Mit frischen Zutaten wird nur eine kleine Menge zubereitet und innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht; Aussehen und Geruch werden vor dem Trinken geprüft.

Koffein: Schwarzer, Grüner, Weißer und Oolong-Tee enthalten Koffein. Für Kinder eignen sich eher ungesüßte Früchte- oder Kräutertees. Bei Mischungen und aromatisierten Produkten ist die Zutatenliste maßgeblich.

Tipp: Eingefrorener Eistee kann als Eiswürfel verwendet werden, damit das Getränk beim Servieren weniger verwässert.

Quelle

Ausgangsquelle: Heike Kreutz, BZfE. Ergänzend: BZfE: Coole Drinks für die Sommerzeit. Der Beitrag wurde redaktionell aktualisiert.