Die passende Vorbereitung hängt von Gericht, Kocheigenschaft und Zustand der Kartoffel ab.

Botanik, Einkauf, Kochtypen und Glykoalkaloide fasst die Warenkunde Kartoffeln: Anbau, Einkauf, Sorten und sichere Verwendung zusammen.
Kontrollieren und waschen
Knollen einzeln auf Fäulnis, Schimmel, starke Keime, weiche Stellen und Grünfärbung prüfen. Unter fließendem Wasser mit einer Gemüsebürste gründlich reinigen. Erst danach schälen oder schneiden, damit weniger Erde auf die Schnittflächen gelangt.
Schälen und grüne Stellen entfernen
Bei unauffälligen frischen Kartoffeln kann die Schale je nach Gericht mitgegart werden. Grüne Stellen, Keime und beschädigte Bereiche großzügig entfernen. Stark grüne, stark gekeimte, schrumpelige oder bitter schmeckende Kartoffeln entsorgen. Für Kinder Kartoffeln vorsichtshalber schälen. Schalen und Keime nicht weiterverwenden.
Schneiden und Garen
Gleich große Stücke garen gleichmäßiger. Ganze Pellkartoffeln oder große Stücke benötigen länger als Würfel oder dünne Scheiben. In wenig Wasser, Dampf oder im Ofen garen und mit einem Messer prüfen, ob das Innere weich ist. Kochwasser nicht für Soßen oder Suppen weiterverwenden.
Püree, Ofenkartoffeln und Bratkartoffeln
Für Püree eignen sich mehligkochende Kartoffeln. Nach dem Garen ausdampfen lassen, stampfen und warme Milch oder eine passende Alternative einarbeiten; ein Pürierstab macht die Masse leicht klebrig. Für Ofen- und Bratkartoffeln Stücke nicht zu dicht legen und nur goldgelb bräunen. Sehr dunkle Stellen vermeiden.
Lagerung
Kartoffeln dunkel, kühl, trocken und luftig lagern. Starre Temperatur- oder Wochenangaben passen nicht für jeden Haushalt und jede Sorte. Kunststoffbeutel öffnen oder die Knollen in eine luftdurchlässige Verpackung umfüllen. Regelmäßig kontrollieren und verdorbene Exemplare entfernen.
Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 21. August 2026
Quelle: Hedda Thielking, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor
