Feldsalat: Zeit für frischen, nussig-zarten Wintersalat

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Feldsalat zubereiten ist unkompliziert: Die zarten Rosetten gründlich waschen, gut trocknen und erst kurz vor dem Servieren mit dem Dressing mischen.

Frische grüne Feldsalat-Rosetten
Foto: ejaugsburg auf Pixabay

Feldsalat ist auch als Rapunzel, Nüssli-, Mausohr-, Acker- oder Vogerlsalat bekannt. Seine kräftig grünen Blätter haben einen zarten Biss und ein mild-nussiges Aroma. Dadurch lässt er sich sowohl herzhaft als auch fruchtig kombinieren.

Feldsalat einkaufen und lagern

Frische Ware hat sattgrüne, feste Blätter ohne gelbe oder welke Stellen. Feldsalat ist empfindlich und sollte möglichst bald gegessen werden. Bis zur Zubereitung bleibt er ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks. Locker in ein feuchtes Tuch eingeschlagen hält er sich dort etwa ein bis zwei Tage.

Deutscher Feldsalat ist vor allem im Herbst und Winter erhältlich. Durch geschützten Anbau und Importe gibt es ihn nahezu ganzjährig. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) nennt Oktober bis Dezember als Winter-Hauptsaison für heimische Ware.

Feldsalat gründlich waschen

Zwischen den Rosetten sitzen häufig Sand und Erde. Welke Blätter aussortieren und die Wurzelansätze vorsichtig kürzen, damit die Rosetten möglichst zusammenbleiben. Den Salat in einer großen Schüssel mit kaltem Trinkwasser behutsam schwenken, herausheben und das Wasser bei Bedarf erneuern. Danach in einem Sieb abtropfen lassen und in der Salatschleuder oder auf einem sauberen Tuch trocknen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, Blattsalate und Rohkost vor dem Verzehr gründlich mit Trinkwasser zu waschen. Das reduziert die Keimbelastung, beseitigt mögliche Krankheitserreger aber nicht vollständig.

So lässt sich Feldsalat kombinieren

Das nussige Aroma harmoniert mit Wal- oder Haselnüssen, Ziegenkäse, Pilzen, Staudensellerie und Roter Bete. Auch Apfel, Birne, Orange oder Granatapfel passen gut. Eine klassische Vinaigrette besteht aus Essig, Öl, Senf, Salz und Pfeffer. Salat und Dressing erst kurz vor dem Essen mischen, damit die Blätter frisch bleiben.

Feldsalat eignet sich außerdem für Smoothies, Suppen und selbst gemachtes Pesto. Dafür die Blätter mit Nüssen oder Kürbiskernen, Parmesan, Olivenöl und etwas Knoblauch pürieren. Eine weitere nussig-würzige Kombination bietet der Hirtentäschel-Salat mit Ei und Kürbiskernen.

Nährwerte richtig einordnen

Feldsalat liefert laut BZfE etwa 18 Kilokalorien pro 100 Gramm. Er enthält unter anderem Vitamin C, Beta-Carotin, Folat und Kalium sowie Eisen. Vitamin C aus Zitronensaft oder frischem Obst kann die Aufnahme des pflanzlichen Eisens verbessern. Entscheidend für eine ausgewogene Ernährung bleibt jedoch die gesamte Mahlzeit und nicht ein einzelner Inhaltsstoff.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 12. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, bzfe.de / food-monitor



Rezept: Feldsalat mit Birne und Walnüssen

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Feldsalat
  • 2 reife Birnen
  • 60 g Walnusskerne
  • 100 g pasteurisierter Feta
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 TL Senf
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Feldsalat sorgfältig verlesen und in mehreren Portionen kaltem Trinkwasser gründlich waschen, anschließend trocken schleudern.
  2. Birnen waschen, entkernen und in Spalten schneiden. Walnüsse kurz ohne Fett rösten.
  3. Öl, Essig und Senf verrühren. Salat und Birnen erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem Dressing mischen und mit Feta und Walnüssen bestreuen.

Allergenhinweis: Enthält Milch, Walnüsse und Senf.

Rezept: food-monitor / KI