Kalte Küche für einen heißen Sommer

Wenn die Temperaturen draußen steigen, darf auch die warme Küche zuhause eine Pause einlegen.

Foto: food-monitor / KI

Besonders an heißen Sommertagen sind Gerichte beliebt, die sich schnell und unkompliziert zubereiten lassen. Ob eine erfrischende Suppe, ein sättigender Salat oder ein knackiger Wrap – mit saisonalen Zutaten kommen im Handumdrehen leichte Mahlzeiten auf den Tisch.

Als Alternative zur beliebten Gazpacho schmeckt auch eine kalte Gurken-Buttermilch-Suppe. Dafür werden Gurken mit Buttermilch, fettarmem Naturjoghurt, frischem Dill oder Schnittlauch, Zitronensaft, Knoblauch und etwas Pfeffer fein püriert. Anschließend im Kühlschrank ziehen und durchkühlen lassen und vor dem Servieren mit Radieschen-Scheiben oder Croûtons garnieren.

Wer es herzhafter mag, kann ein Linsen-Taboulé zubereiten. Statt Bulgur bilden gekochte Linsen die Basis, die gibt es auch schon fertig aus der Konserve. Mit klein geschnittenen Tomaten, Gurken, Paprika, Frühlingszwiebeln, Petersilie und einem Dressing entsteht ein aromatischer Salat. Er lässt sich gut vorbereiten und ist ideal zum Mitnehmen für die Mittagspause.

Eine weitere Idee sind knackige Salat-Wraps. Große Blätter von Eisberg-Salat, Romana-Salat oder Chinakohl ersetzen dabei die Tortilla und werden mit Hummus oder Kräuterquark, geraspelten Möhren, Gurken, Paprika sowie gebratenem Tofu oder gekochten Kichererbsen gefüllt.

Auch ein Gemüse-Carpaccio geht schnell und bringt Abwechslung auf den Teller: Dafür Zucchini, Kohlrabi oder Rote Bete hauchdünn hobeln und mit einem Dressing aus Raps- oder Olivenöl, Zitronensaft und frischen Kräutern marinieren. Als Topping schmecken geröstete Sonnenblumenkerne oder geriebener Parmesan.

Süße Früchte geben Salaten eine sommerliche Note und harmonieren hervorragend mit herzhaften Zutaten. Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Beeren oder Wassermelone passen zu Tomaten, Gurken, Blattsalaten sowie Feta oder Mozzarella. Frühlingszwiebeln, Sonnenblumen- oder Pinienkerne, Basilikum oder Koriander sorgen für zusätzliche Aromen. So entstehen ohne großen Kochaufwand abwechslungsreiche Sommergerichte für heiße Tage.

Heike Kreutz, bzfe.de

 

Rezept von food-monitor: Klassische spanische Gazpacho Andaluz

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 kg vollreife Tomaten (z. B. Roma- oder Strauchtomaten)

  • 1 grüne Paprika (oder Spitzpaprika)



  • 1/2 Schlangengurke (geschält)

  • 1/2 kleine rote Zwiebel

  • 1 Knoblauchzehe

  • 50 g Weißbrot vom Vortag (ohne Rinde)

  • 4–5 EL kaltgepresstes Olivenöl (extra vergine)

  • 2 EL Sherryessig (oder Rotweinessig)

  • 100 ml eiskaltes Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)

  • Meersalz & frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Vorbereitung: Tomaten, Paprika und Gurke gründlich waschen. Strunk und Kerne der Paprika entfernen. Das Gemüse grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und ebenfalls grob hacken.

  2. Einweichen: Das Weißbrot in etwas Wasser oder direkt mit etwas Tomatensaft in einer Schüssel kurz einweichen lassen.

  3. Pürieren: Das gesamte Gemüse, das eingeweichte Brot, Knoblauch und Zwiebeln in einen leistungsstarken Mixer geben. Alles auf höchster Stufe fein pürieren.

  4. Emulgieren: Bei laufendem Mixer das Olivenöl langsam einfließen lassen. Dadurch entsteht die typische, leicht cremig-orangefarbene Emulsion. Den Essig hinzufügen.

  5. Abschmecken & Anpassen: Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn die Gazpacho zu dickflüssig ist, etwas eiskaltes Wasser unterrühren.

  6. Kühlen (Wichtig): Die Gazpacho für mindestens 2 Stunden (am besten über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Serviervorschlag

  • In gekühlten Schalen oder Gläsern anrichten.

  • Mit fein gewürfelten Gurken-, Paprika- und Tomatenstücken sowie einigen hausgemachten Crotons oder ein paar Tropfen Olivenöl als Topping servieren.