Der 18. Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) zeichnete 2025 Unternehmen und Produkte aus. Die Bewerbungsphase und die Preisverleihungen am 4. und 5. Dezember 2025 sind beendet. Der Beitrag dokumentiert deshalb die damaligen Teilnahme- und Auswahlbedingungen.

Zwei Wettbewerbe standen im Mittelpunkt
Beim Wettbewerb „DNP Unternehmen“ konnten sich Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen mit ihrer gesamten Nachhaltigkeitsleistung bewerben. Die Teilnahme war nach Angaben der Veranstalter kostenfrei. Zusätzlich wertete der DNP öffentlich zugängliche Nachhaltigkeitsberichte und Unternehmenserklärungen aus.
Der Wettbewerb „DNP Produkte“ richtete sich an physische und digitale Produkte, Dienstleistungen und Initiativen. Die Teilnahmegebühren waren nach Unternehmensgröße gestaffelt; Start-ups konnten kostenfrei teilnehmen. Bewertet wurden Lösungen in den Feldern Klima, Ressourcen, Natur, Wertschöpfungskette und Gesellschaft.
Wie die Auswahl beschrieben wurde
Nach Angaben der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis wirkten mehr als 200 Jurorinnen und Juroren in Fachjurys mit. Die wissenschaftliche Begleitung übernahm das Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg. Aus Bewerbungen und Recherchen entstand ein Spitzenfeld, aus dem Finalisten und Ausgezeichnete ausgewählt wurden.
Diese Angaben beschreiben das vom Veranstalter veröffentlichte Verfahren. Eine Auszeichnung ist kein amtliches Umweltzeichen und ersetzt keine unabhängige Prüfung einzelner Produktversprechen oder Unternehmensbilanzen.
Veranstaltung und Ergebnisse
Kongress und Preisverleihungen fanden am 4. und 5. Dezember 2025 in Düsseldorf statt. Die ursprüngliche Aufforderung „ab sofort bewerben“ ist damit überholt. Ein Ergebnis aus der Lebensmittelbranche fasst „EDEKA gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis“ zusammen. Einen späteren Vergleich von Klimaplänen und Proteinangeboten im Lebensmitteleinzelhandel bietet die Superlist Umwelt Europa 2026.
Einordnung für Unternehmen und Öffentlichkeit
Preise können Beispiele sichtbar machen und den Austausch über Transformationsstrategien fördern. Für eine fachliche Bewertung bleiben jedoch nachvollziehbare Ziele, Messmethoden, Basisjahre, Lieferketten, absolute Umweltwirkungen und die unabhängige Kontrolle entscheidend. Einzelne Auszeichnungen sollten deshalb nicht als pauschaler Beleg für die Nachhaltigkeit eines gesamten Unternehmens oder Sortiments verstanden werden.
Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis / food-monitor / KI
