Craftbeer heißt übersetzt so viel wie handwerklich gebrautes Bier.

Der Begriff ist kein Ersatz für die gesetzlich vorgeschriebene Bezeichnung von Bier. Er steht für die Idee, traditionelle Brauverfahren zu pflegen und Biere mit individueller Note zu kreieren. Oft sind das hopfen- oder malzbetonte Biere, häufig auch mit regionalen Bezügen.
In ihrem Ursprung ist die Craftbeer-Bewegung aus deutscher Perspektive alles andere als regional: Sie entwickelte sich in den USA in den 1970er Jahren, als dort nach Jahrzehnten der Prohibition das heimische Brauen wieder erlaubt wurde. Das war die Chance für ein Bierangebot jenseits des industriellen Mainstreams. Dieses Konzept hat aber in Deutschland, mit seinen rund 6.000 unterschiedlichen Biermarken und überwiegend familiengeführten Brauereien ohnehin eine lange Tradition.
Trotzdem wächst auch in Deutschland die Zahl der Craftbeer-Brauer. Auch wenn sie mengenmäßig erst einen kleinen Anteil zur Bierproduktion beitragen, leisten sie mit neuen Kreationen einen Beitrag zur Biervielfalt. Diese Biere müssen, wie alle inländisch ansässigen Brauereien, auch das deutsche Reinheitsgebot beachten.
Grundsätzlich darf also nur Malz, Hopfen, Hefe und Wasser ins Gärfass. Zum Craftbeer wird ein klassisches Bier zum Beispiel durch Einsatz von speziellen Hopfensorten und deren Kombination oder spezieller Gärverfahren. Das kann eine Kalthopfung sein. Bei dieser Methode wird das Bier nach der Hauptgärung noch einmal mit Hopfen versetzt, um einen besonders aromatischen Geschmack zu erzielen.
Quelle: BZfE
Rezept: Craftbeer-Zwiebel-Brot

Zutaten für 1 Brot, etwa 12 Scheiben
- 500 g Weizenmehl Type 550
- 1 Päckchen Trockenhefe, 7 g
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 330 ml Craftbeer, zimmerwarm
- 2 Zwiebeln
- 1 EL Rapsöl
- 1 TL getrockneter Thymian
Zubereitung
- Zwiebeln schälen, fein würfeln und im Öl bei mittlerer Hitze etwa 8 Minuten goldgelb braten. Vollständig abkühlen lassen.
- Mehl, Hefe, Salz und Zucker mischen. Craftbeer zugießen und 8 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Zwiebeln und Thymian kurz unterkneten.
- Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
- Teig zu einem Laib formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und nochmals 30 Minuten gehen lassen. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Brot 15 Minuten bei 220 °C backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 30 bis 35 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
Serviervorschlag: Schmeckt zu Käse, Suppe oder einem herzhaften Aufstrich.
Hinweis: Das Brot wird mit alkoholhaltigem Bier gebacken. Es ist nicht für Kinder, Schwangere oder Personen geeignet, die Alkohol meiden; Backen garantiert keine vollständige Entfernung des Alkohols.
Rezept: food-monitor / KI
