In Deutschland werden Cranberrys als weihnachtliche Backzutat immer beliebter.

Sie passen auch als fruchtige Beilage zu Geflügel und Wild oder werden zu Chutney verarbeitet. In Supermärkten finden Verbraucher meist Importe aus Lettland und den USA.
Was Cranberrys von Preiselbeeren unterscheidet, zeigt ein eigener Überblick.
„Roh schmecken Cranberrys sauer und herb. Viele Hersteller zuckern die getrockneten Früchte deshalb nach“, erklärt Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Cranberrys werden maschinell geerntet.
Sind die Beeren reif, flutet man die Felder mit Wasser. Danach lassen sich die Früchte mithilfe einer Erntemaschine vom Busch trennen. Die vier Luftkammern in den Beeren sorgen für Auftrieb, sodass sie regelrecht auf der Oberfläche des Wassers hüpfen. Minderwertige Früchte gehen unter. Auf diese Weise lassen sich problemlos nur die guten Beeren einsammeln.
Cranberrys enthalten große Mengen an sekundären Pflanzenstoffen. Ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung bei Harnwegsinfekten zugesprochen. Diese Wirkung ist aber wissenschaftlich nicht belegt.
Quelle: Verbraucherzentrale Bayern
Rezept: Cranberry-Apfel-Chutney

Zutaten für 4 Portionen
- 300 g frische oder tiefgekühlte Cranberrys
- 1 säuerlicher Apfel (etwa 180 g)
- 1 kleine rote Zwiebel
- 1 Bio-Orange
- 10 g frischer Ingwer
- 80 g brauner Zucker
- 2 EL Apfelessig
- 1 kleine Zimtstange
- 1 Prise Chiliflocken
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Die Cranberrys waschen und verlesen. Den Apfel schälen, vierteln, entkernen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Ingwer schälen und fein würfeln.
- Die Orange heiß abwaschen, 1 TL Schale fein abreiben und 100 ml Saft auspressen.
- Cranberrys, Apfel, Zwiebel, Ingwer, Orangensaft und -schale, Zucker, Apfelessig, Zimt, Chiliflocken und Salz in einen Topf geben. Unter Rühren aufkochen.
- Das Chutney bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten offen köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Die Cranberrys sollen größtenteils aufplatzen, einige Früchte dürfen ganz bleiben.
- Die Zimtstange entfernen. Das Chutney abschmecken und vor dem Servieren mindestens 30 Minuten abkühlen lassen.
Serviervorschlag: Das Chutney passt zu gebackenem Camembert, Geflügel oder einem herzhaften Käsebrot.
Rezept: food-monitor / KI
