Warum ist Gerste eine gesunde Alternative zu Reis?

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Gerste ist in Deutschland nach Weizen das zweitwichtigste Getreide.

Gerste
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Wirtschaftlich spielt sie hauptsächlich als Futtermittel und zum Bierbrauen eine Rolle. Als Nahrungsmittel wird sie bislang kaum genutzt. Dabei eignet sich das vielseitige Korn hervorragend als gesunde und nachhaltige Alternative zu Reis. Das liegt vor allem am hohen Ballaststoffgehalt.

„Reis enthält durchschnittlich nur zwei Gramm Ballaststoffe auf 100 Gramm, Gerste dagegen rund neun Gramm“, sagt Katharina Holthausen, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Zudem ist der Reisanbau oft klimaschädlich, da vor allem beim Nassanbau große Mengen an Methan freigesetzt werden.

Gesundheitsförderliche Ballaststoffe

Sie können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten senken. Besonders wertvoll ist das sogenannte Beta-Glucan − ein Ballaststoff, der in großen Mengen vor allem im Hafer und Gerste vorkommt. Studien zeigen, dass bereits drei Gramm Beta-Glucan aus Hafer oder Gerste täglich helfen können, den Cholesterinspiegel zu senken. Das macht Gerste, etwa als Flocken im Müsli oder als Perlgraupen in Eintöpfen und Suppen, zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

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Rezept: Gersten-Graupen-Risotto mit Pilzen und Lauch

Cremiges Gersten-Graupen-Risotto mit Champignons und Lauch
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Perlgraupen aus Gerste
  • 400 g braune Champignons
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 1 EL Butter
  • 50 g fein geriebener Parmesan
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Die Perlgraupen in einem Sieb abspülen. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Schalotte schälen und fein würfeln. Gemüsebrühe in einem Topf heiß halten.
  2. Einen Esslöffel Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Champignons bei kräftiger Hitze 5 bis 6 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen und beiseitestellen.
  3. Das übrige Rapsöl in einem weiten Topf erhitzen. Schalotte und Lauch darin 3 Minuten anschwitzen. Graupen zugeben und 1 Minute mitrösten.
  4. Nach und nach die heiße Gemüsebrühe zugießen, sodass die Graupen knapp bedeckt sind. Bei mittlerer Hitze 35 bis 40 Minuten offen garen und regelmäßig umrühren. Neue Brühe erst zugeben, wenn die vorherige fast aufgenommen ist. Die Graupen sollen weich sein und noch leichten Biss haben.
  5. Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und einen Esslöffel Saft auspressen. Butter, Parmesan, Zitronenabrieb und Zitronensaft unter die Graupen rühren. Gebratene Champignons unterheben und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
  6. Petersilie waschen, trocken schütteln, fein hacken und das Graupen-Risotto damit bestreuen.

Serviervorschlag: Das Gersten-Graupen-Risotto sofort in vorgewärmten tiefen Tellern servieren.

Rezept: food-monitor / KI