Gemüsepaprika: Reife Früchte sind besonders aromatisch

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Gemüsepaprika zubereiten: Reife, Einkauf und Lagerung

Mit „Paprika“ ist in der Küche meist die milde Gemüsepaprika gemeint.

Gemüsepaprika
Foto: gammelstaad – CC-Lizenz (BY 2.0) – Some rights reserved – Quelle: www.piqs.de

Grüne, gelbe und rote Paprika

An der Farbe lässt sich bei den üblichen Handelssorten der Reifegrad erkennen. So sind grüne Paprika unreif, aber dennoch genießbar und haben einen herben Geschmack. Rote, orange und gelbe Paprika werden ausgereift geerntet und sind deutlich süßer und aromatischer. Gemüsepaprika liefert unter anderem Vitamin C, Carotinoide und weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Die Gehalte variieren mit Sorte, Farbe und Reife; bei vollständig ausgereiften Früchten ist der Vitamin-C-Gehalt häufig höher als bei grünen Exemplaren derselben Sorte.

Gemüsepaprika kommt hierzulande häufig auf den Tisch, denn das gesunde Gemüse lässt sich vielseitig zubereiten. Paprika schmeckt als Snack für zwischendurch, in einem griechischen Salat mit Fetakäse und Oliven, zu Pasta, als Pizzabelag und im ungarischen Gulasch. Auch für die Herstellung von Soßen, Suppen und Schmorgerichten ist das Gemüse hervorragend geeignet. Die Schoten lassen sich mit Hackfleisch und Reis, aber auch vegetarisch mit Couscous, Zucchini und Möhren füllen.

Paprika putzen und häuten

Vor der Zubereitung wird die Paprika gründlich gewaschen und halbiert. Anschließend beseitigt man Stiel, innere Scheidewände sowie Samen und schneidet die Frucht je nach Rezept in Streifen oder Stücke. Empfindliche Menschen vertragen Paprika meist besser, wenn die äußere Haut entfernt wird. Das gelingt mit einem Sparschäler. Sie können die Früchte aber auch bei 220 Grad Celsius in den Backofen geben, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Dann unter einem feuchten Tuch schwitzen lassen und abziehen.

Einkauf und Lagerung

Die Gemüsepaprika gehört zur Gattung Capsicum aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die fleischige, eckig geformte Frucht hat ihre Heimat in Süd- und Mittelamerika. Gemüsepaprika ist das ganze Jahr im Handel erhältlich. Die Herkunft variiert mit Saison und Anbieter; neben Importware wird zeitweise auch Paprika aus deutschem Anbau angeboten. Im Supermarkt gibt es häufig grün-rot-gelbe Dreiersets. Aber auch das Angebot an anderen Paprika wie Spitzpaprika und kugeligen Kirschpaprika nimmt zu.

Achten Sie beim Einkauf auf Frische und Qualität. Die Früchte sollten eine feste, glatte Schale, einen knackigen Stiel und keine Flecken oder Risse aufweisen. Paprika ist kälteempfindlich. Ideal ist ein kühler Vorratsraum bei etwa 8 bis 10 Grad Celsius. Für eine kurze Lagerung von ein bis drei Tagen eignet sich nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung auch das Gemüsefach des Kühlschranks. Weitere Gemüse-Warenkunde bietet „Heimische Sommerzwiebeln starten in die Saison“.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 12. August 2026

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de / food-monitor



Rezept: Gefüllte Paprika mit Couscous, Zucchini und Möhren

Rote und gelbe Paprikahälften mit Couscous, Zucchini, Möhren und Feta
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 reife rote und gelbe Gemüsepaprika
  • 200 g Couscous
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 kleine Zucchini (etwa 200 g)
  • 2 Möhren (etwa 180 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 400 g stückige Tomaten aus der Dose
  • 150 g Feta aus pasteurisierter Milch
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Paprika, Zucchini und Möhren unter fließendem Trinkwasser gründlich waschen. Die Paprika längs halbieren und Stielansatz, Scheidewände sowie Samen entfernen.
  2. Couscous in eine Schüssel geben. Gemüsebrühe aufkochen, darübergießen und den Couscous zugedeckt 10 Minuten quellen lassen. Anschließend mit einer Gabel auflockern.
  3. Zucchini klein würfeln. Möhren und Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse 6 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
  4. 200 g stückige Tomaten, Couscous und Oregano unter das Gemüse mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die übrigen stückigen Tomaten in einer Auflaufform verteilen. Paprikahälften hineinsetzen und mit der Couscousmischung füllen. Feta darüberbröseln.
  6. Die gefüllten Paprika auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen, bis die Schoten weich sind und der Feta leicht bräunt.

Serviervorschlag: Je zwei Paprikahälften mit etwas Tomatensoße aus der Form anrichten.

Allergene: Enthält glutenhaltiges Getreide (Couscous aus Weizen) und Milch (Feta).

Lebensmittelsicherheit: Die gefüllten Paprika vollständig durcherhitzen. Reste rasch abkühlen, abgedeckt bei höchstens 7 °C lagern, innerhalb eines Tages verbrauchen und vollständig durcherhitzen.

Rezept: food-monitor / KI