Knollensellerie gehört nicht nur zum Suppengemüse, sondern lässt sich hervorragend mit anderen Gemüsearten kombinieren oder er würzt zahlreiche Schmorgerichte.

Auch mitten im Winter bieten die rheinischen Gemüseerzeuger Knollensellerie aus eigener Ernte an. Die Sellerieknollen sind vor den ersten Frösten in Kühlhäuser eingelagert worden und werden derzeit nach und nach vermarktet. Üblicherweise reichen die Vorräte bis Anfang Juni. Dann dauert es nicht mehr lange, bis aus neuer Ernte die ersten relativ kleinen Knollen vermarktet werden.
Sellerie ist nicht jedermanns Sache. Er ist allerdings in der Küche unverzichtbar durch seinen intensiven Geschmack. Aber Sellerie kann mehr als nur würzen. Als vegetarisches Schnitzel ersetzt er Fleisch. Roh oder gekocht lässt sich ein leckerer Salat aus dem Gemüse herstellen. Zusammen mit Kartoffeln lässt sich ein überaus schmackhaftes Püree aus den Knollen zubereiten.
Der hohe Kaliumgehalt ist verantwortlich für die entwässernde Wirkung des Gemüses. Außerdem sind die Gehalte der Vitamine B1, B2, B12, C und E beachtlich. Der intensive Geschmack wird durch ätherische Öle hervorgerufen.
Ganze Sellerieknollen können in einem kühlen Raum über längere Zeit gelagert werden. Sind die Knollen angeschnitten, sollten Sie in feuchtes Tuch eingeschlagen und nach Möglichkeit im Kühlschrank gelagert werden. Ist die Knolle doch einmal zu groß, können Selleriestücke auch problemlos eingefroren und später als Suppenzutat genutzt werden.
Die Trocknung ist eine weitere Art der Haltbarmachung. Wer über kein eigenes Dörrgerät verfügt, kann Sellerie auch im Backofen trocknen. Dazu verteilt man die ganz dünn gehobelten Selleriescheibchen auf dem mit Backpapier ausgelegten Backrost und trocknet sie bei circa 80°C. Den Backofen lässt man dabei am besten einen Spalt offenstehen, damit Feuchtigkeit abziehen kann.
Quelle: Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn
Rezept: Knollensellerie-Kartoffelpüree mit gebratenen Pilzen

Zutaten für 4 Portionen
- 700 g Knollensellerie
- 500 g mehligkochende Kartoffeln
- 300 g Champignons
- 1 kleine Zwiebel
- 200 ml Milch
- 30 g Butter
- 2 EL Rapsöl
- 2 EL gehackte glatte Petersilie
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung
- Knollensellerie und Kartoffeln schälen. Etwa 80 g Sellerie in feine Stifte, den übrigen Sellerie und die Kartoffeln in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
- Sellerie- und Kartoffelwürfel in Salzwasser aufkochen und zugedeckt 18 bis 20 Minuten weich garen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen.
- Inzwischen Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. 1 EL Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Selleriestifte darin 5 bis 6 Minuten goldbraun braten und herausnehmen.
- Das restliche Öl in die Pfanne geben. Champignons und Zwiebel bei mittlerer bis hoher Hitze 7 bis 8 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Hälfte der Petersilie unterheben.
- Milch und Butter erwärmen. Zu den Sellerie- und Kartoffelwürfeln geben und alles mit einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
- Das Püree auf vier Teller verteilen, Pilze und Selleriestifte daraufgeben und mit der restlichen Petersilie bestreuen.
Serviervorschlag: Dazu passt ein grüner Blattsalat mit einer milden Vinaigrette.
Rezept: food-monitor / KI
