Polenta zubereiten: Kochzeit und Flüssigkeitsmenge beachten
Polenta gehört in Italien, der Schweiz und Österreich zur regionalen Küche.

Der gelbe Maisgrieß kommt herzhaft und süß auf den Tisch. Die Zubereitung von Polenta war in früheren Zeiten eine langwierige Angelegenheit. Nach traditioneller Art musste der Maisgrieß bis zu einer Stunde regelmäßig gerührt werden.
Im Handel gibt es traditionellen und vorgegarten Maisgrieß. Deshalb unterscheiden sich Kochzeit und benötigte Flüssigkeitsmenge deutlich. Maßgeblich sind die Angaben auf der Packung; Instantprodukte sind oft in wenigen Minuten fertig.
Polenta als cremiges Grundrezept
Für ein einfaches Rezept wird Salzwasser oder Brühe aufgekocht und der Grieß unter Rühren langsam eingerieselt. Danach bei geringer Hitze ständig rühren, damit der goldgelbe Brei nicht anbrennt und keine Klumpen bildet. Die Polenta ist fertig, wenn sie eine cremige Konsistenz hat und sich beim Rühren von der Topfwand löst. Anschließend kann sie mit Hartkäse wie Parmesan, fein gehackter Petersilie, Butter, Salz und Pfeffer verfeinert werden.
Aufgrund des dezenten Geschmacks ist Polenta eine leckere Beilage zu nahezu allem. Außerdem kann sie mit einer pikanten Tomaten- oder Champignonsoße auch als Hauptgericht überzeugen. Reste sollten rasch abgekühlt, gut abgedeckt im Kühlschrank gelagert und innerhalb von etwa zwei Tagen verbraucht werden.
Polenta abkühlen und knusprig braten
Wer die Polenta lieber knusprig genießt, streicht den fertig gekochten Brei auf ein Holzbrett und lässt ihn abkühlen. Dann kann man ihn mit einem scharfen Messer in Rauten schneiden und von jeder Seite zwei bis drei Minuten goldbraun anbraten. Eine weitere Variante ist Polenta-Pizza: Runde Fladen auf ein Backblech streichen, beliebig belegen und backen. Für einen Auflauf kommt der Grießbrei mit Gemüse und Käse belegt in einer gefetteten Form in den Ofen.
Süße Polenta
Schließlich lässt sich Polenta auch süß zubereiten, wenn sie mit Milch, einer Prise Salz und etwas Zucker angerührt wird. Nach dem Auskühlen lassen sich daraus Pfannkuchen braten und mit frischen Beeren und Nüssen belegen. Auch Fruchtkompott und Eiscreme passen zu süßer Polenta.
Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026
Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de / food-monitor
Rezept: Polenta-Pizza mit Spinat, Tomaten und Mozzarella

Zutaten für 4 Portionen
- 1 l Gemüsebrühe
- 250 g Maisgrieß für Polenta
- 40 g fein geriebener Parmesan
- 1 EL Olivenöl
- 250 ml passierte Tomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL getrockneter Oregano
- 200 g frischer Blattspinat
- 250 g Kirschtomaten
- 250 g Mozzarella aus pasteurisierter Milch
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- 1/2 Bund Basilikum
Zubereitung
- Die Gemüsebrühe aufkochen. Den Maisgrieß unter kräftigem Rühren langsam einrieseln lassen. Bei kleiner Hitze nach Packungsangabe 10 bis 15 Minuten garen und dabei häufig umrühren. Parmesan unterheben und mit Pfeffer abschmecken.
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl bestreichen. Die heiße Polenta darauf zu einem etwa 1,5 cm dicken runden Boden verstreichen und 10 Minuten abkühlen lassen.
- Den Polentaboden auf der mittleren Schiene 20 Minuten vorbacken. Währenddessen die passierten Tomaten mit fein gehacktem Knoblauch und Oregano verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
- Spinat, Kirschtomaten und Basilikum unter fließendem Trinkwasser gründlich waschen. Den Spinat tropfnass in einem Topf 2 bis 3 Minuten zusammenfallen lassen und gut ausdrücken. Die Kirschtomaten halbieren, den Mozzarella abtropfen lassen und in Stücke zupfen.
- Den vorgebackenen Boden mit Tomatensauce bestreichen. Spinat, Kirschtomaten und Mozzarella darauf verteilen und weitere 12 bis 15 Minuten backen, bis der Käse leicht gebräunt ist.
- Die Basilikumblätter nach dem Backen über die Polenta-Pizza geben und diese in Stücke schneiden.
Serviervorschlag: Die Polenta-Pizza heiß als vegetarisches Hauptgericht servieren.
Allergene: Enthält Milch (Parmesan, Mozzarella).
Lebensmittelsicherheit: Reste rasch abkühlen, abgedeckt bei höchstens 7 °C lagern, innerhalb eines Tages verbrauchen und vollständig durcherhitzen.
Rezept: food-monitor / KI
