Postelein – ein Power-Salat für den Winter

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Postelein: zarter Wintersalat mit nussiger Note

Frischer Postelein mit Blättern und Stielen

Postelein wird auch Winterportulak oder Kubaspinat genannt. Das kälteverträgliche Blattgemüse kann im Winter frisch geerntet werden, wenn die Auswahl regionaler Blattsalate kleiner ist.

Blätter und zarte Stiele sind essbar. Sie schmecken mild, leicht säuerlich und nussig. Postelein passt zu Feldsalat, auf Brot, in Quark und Pesto. Kurz gedünstet lässt er sich ähnlich wie Spinat verwenden.

Gründlich waschen und frisch verbrauchen

Da die Pflanze bodennah wächst, werden Blätter und Stiele sorgfältig verlesen und unter fließendem Trinkwasser gründlich gewaschen. Lange Stiele lassen sich für Salate einmal durchschneiden. Welke, schmierige oder verdorbene Teile werden entfernt.

Postelein ist empfindlich und hält im Gemüsefach meist nur wenige Tage. Am besten liegt er locker in einer Dose oder Schüssel, vor dem Austrocknen durch ein leicht feuchtes Tuch geschützt. Gewaschen wird er erst kurz vor dem Verzehr.

Nicht mit Sommerportulak verwechseln

Winterportulak (Claytonia perfoliata) gehört zu den Quellkrautgewächsen. Der Echte oder Sommerportulak (Portulaca oleracea) stammt dagegen aus der Familie der Portulakgewächse. Beide Pflanzen werden als Blattgemüse genutzt, sind botanisch aber nicht nah verwandt.

Postelein liefert je nach Anbau und Frische unter anderem Vitamin C und Mineralstoffe. Einzelne Nährstoffangaben rechtfertigen jedoch keine Bezeichnung als „Power-Salat“.

Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV) / food-monitor

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 6. September 2026



Rezept: Ofenkartoffeln mit frischem Postelein-Quark

Gebackene Kartoffeln mit Kräuterquark und frischem Postelein
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 4 große vorwiegend festkochende Kartoffeln (je etwa 300 g)
  • 1 EL Rapsöl
  • Salz
  • 250 g Speisequark (20 % Fett)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 150 g frischer Postelein
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Zitronensaft
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln gründlich abbürsten, trocken tupfen und rundum mehrfach mit einer Gabel einstechen.
  2. Die Kartoffeln mit Rapsöl einreiben und leicht salzen. Auf ein Backblech legen und auf der mittleren Schiene 55 bis 65 Minuten backen, bis sie sich mit einem Messer leicht einstechen lassen.
  3. Währenddessen Quark und Joghurt glatt rühren. Den Postelein gründlich waschen und trocken schleudern. Lange Stiele einmal durchschneiden. Etwa ein Drittel der Blätter und Stiele fein schneiden.
  4. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Den fein geschnittenen Postelein und zwei Drittel der Frühlingszwiebeln mit Zitronensaft unter den Quark rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die heißen Kartoffeln längs einschneiden und vorsichtig auseinanderdrücken. Den Postelein-Quark hineinfüllen.
  6. Mit dem übrigen frischen Postelein und den restlichen Frühlingszwiebelringen bestreuen.

Serviervorschlag: Die Ofenkartoffeln sofort servieren, damit der Postelein frisch und knackig bleibt.

Allergenhinweis: Enthält Milch.

Rezept: food-monitor / KI