Verband verlangte Entlastungen innerhalb von 100 Tagen
Der Deutsche Bauernverband verabschiedete im September 2025 eine Präsidiumserklärung mit zehn Forderungen an die Bundesregierung. Die Maßnahmen sollten nach dem damaligen Appell innerhalb von 100 Tagen umgesetzt werden. Der Beitrag dokumentiert diesen historischen Forderungsstand.
DBV-Präsident Joachim Rukwied begründete den Vorstoß mit der wirtschaftlichen Situation landwirtschaftlicher Betriebe und verlangte Entlastungen sowie verlässlichere Perspektiven für Investitionen.
Steuern, Pflanzenschutz und Tierwohl
Zu den Forderungen gehörten nach Angaben des Verbands unter anderem eine steuerfreie Gewinnrücklage, die Sicherung verfügbarer Pflanzenschutzmittel, ein Tierwohlvorrang im Bau- und Immissionsschutzrecht, Vereinfachungen im Düngerecht und die Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht. Die Forderungen geben die Position des Deutschen Bauernverbands vom September 2025 wieder.
Im November 2025 begrüßte der Verband die Wiedereinführung der Agrardieselentlastung. Die geltende Regelung erläutert der Beitrag Agrardiesel: Volle Steuerentlastung gilt wieder seit Januar 2026.
Originaldokument: Zehn-Punkte-Plan des Deutschen Bauernverbands
Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: Deutscher Bauernverband / food-monitor / KI
Weiterführend: Bauernverband begrüßt Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.
