Kaufkraft Deutschland 2026: Regionale Unterschiede im Überblick

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Starnberg liegt vorn, Lichtenfels holt am stärksten auf

Die Kaufkraft der Deutschen wächst 2026 deutlich: Mit durchschnittlich 31.193 Euro pro Kopf liegt sie 5 Prozent über dem Vorjahr, was einem Plus von 1.466 Euro entspricht. Regional zeigt sich jedoch ein sehr heterogenes Bild: Unter allen 400 Stadt- und Landkreisen ist Starnberg der unangefochtene Spitzenreiter. Dort stehen den Menschen im Schnitt 42.751 Euro für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit oder zum Sparen zur Verfügung.

Größter Gewinner ist der Landkreis Lichtenfels. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 27.926 Euro liegt der oberfränkische Kreis zwar immer noch gut 10 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt, allerdings konnte er sich im nationalen Vergleich am stärksten verbessern und klettert um 2,6 Indexpunkte nach oben.

Den Bundesdurchschnitt repräsentiert der Stadtkreis Landau in der Pfalz: Dort stehen den Menschen durchschnittlich 31.207 Euro für ihre Ausgaben und zum Sparen zur Verfügung. Den letzten Platz belegt wie in den Vorjahren der Stadtkreis Gelsenkirchen. Mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 24.538 Euro fällt das verfügbare Nettoeinkommen der Gelsenkirchener mehr als 21 Prozent niedriger aus als das des Durchschnittsbürgers.

Eine ausführliche Einordnung der Daten und ihrer Grenzen bietet Kaufkraft Deutschland 2026: Regionen und Grenzen der Prognose.

Eine konkrete Warengruppe beleuchtet die Kaufkraft für Kaffee 2025 in Deutschland.

Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: NielsenIQ Geomarketing / food-monitor / KI