BVLK: „25 Jahre Stillstand sind genug – Wir fordern die längst überfällige Aktualisierung.
Seit dem 24. Juli läuft eine bundesweite 25-Tage-Kampagne des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands (BVLK). Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Die Lebensmittelkontrolleur-Verordnung wird am 17. August 2026 genau 25 Jahre alt – ohne dass diese grundlegend an die heutigen Anforderungen angepasst wurde.
Mit täglichen Motiven, Fakten und konkreten Forderungen macht der BVLK auf die tiefgreifenden Veränderungen in der amtlichen Lebensmittelüberwachung aufmerksam. Digitalisierung, globale Lieferketten, Lebensmittelkriminalität, Food Defense, Nachhaltigkeit, neue EU-Vorgaben und der anhaltende Fachkräftemangel haben das Berufsbild grundlegend verändert. Die Ausbildungs- und Fortbildungsregelungen spiegeln diese Entwicklung jedoch bis heute nicht ausreichend wider.
„Wer einen wirksamen gesundheitlichen Verbraucherschutz will, muss auch in eine moderne Aus- und Fortbildung der Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittel-kontrolleure investieren. Eine Verordnung aus dem Jahr 2001 wird den Herausforderungen des Jahres 2026 nicht mehr gerecht“, erklärt Bundesvorsitzender Maik Maschke.
Mit der Kampagne möchte der BVLK Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Bedeutung einer leistungsfähigen amtlichen Lebensmittelüberwachung sensibilisieren. Ziel ist eine zeitgemäße Novellierung der Lebensmittelkontrolleur-Verordnung, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz auch künftig auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Kampagne läuft bis zum 17. August 2026 und wird final mit einem offenen Brief an alle maßgeblichen Politiker enden. Die täglichen Beiträge werden über die Homepage und die Social-Media-Kanäle des BVLK veröffentlicht und greifen jeweils einen zentralen Aspekt des modernen Berufsbildes auf.
Quelle: lebensmittelkontrolle.de
