
Mönchsbart ist ein typisches Frühlingsgemüse aus dem Mittelmeerraum. In Italien heißt es „Barba di Frate“; gebräuchlich sind außerdem die Namen Agretti und Salzkraut. Botanisch gehört die Pflanze zu den Fuchsschwanzgewächsen. Ihre langen, saftigen Triebe erinnern äußerlich an kräftigen Schnittlauch.
Saison, Einkauf und Geschmack
Mönchsbart wird vor allem im Frühjahr angeboten. Frische Ware besitzt knackige, kräftig grüne Triebe ohne welke oder gelbe Stellen. Das Aroma ist erdig, leicht säuerlich und erinnert je nach Zubereitung an Spinat oder Spargel. Obwohl die Pflanze salzhaltige Böden verträgt, schmeckt sie nicht automatisch stark salzig.
Wie Cime di Rapa ist Mönchsbart ein mediterranes Gemüse, das nur relativ kurze Zeit frisch erhältlich ist.
Mönchsbart vorbereiten und garen
Vor der Zubereitung die Triebe gründlich unter fließendem Wasser waschen, weil sich zwischen ihnen Sand oder Erde festsetzen kann. Harte, rötliche oder verholzte Wurzelansätze abschneiden. Zarte Stiele können roh in kleinen Mengen verwendet werden; meist werden sie kurz blanchiert, gedünstet oder direkt in der Pfanne gegart. Wenige Minuten genügen in der Regel, damit der Mönchsbart bissfest bleibt.
Das Gemüse passt zu Pasta, Salaten, Suppen und Omeletts sowie als Beilage zu Fisch, Fleisch oder vegetarischen Gerichten.
Mönchsbart-Pasta
Zutaten für 4 Personen
- 2 Töpfe Mönchsbart à etwa 150 g
- 250 g Cherrytomaten
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Zwiebel
- 1 Peperoni
- 4 EL Olivenöl
- Salz
- 2 EL Balsamicoessig
- 500 g Spaghetti
Zubereitung
Tomaten halbieren. Knoblauch, Zwiebel und Peperoni fein würfeln und im Öl andünsten. Den vorbereiteten Mönchsbart und die Tomaten dazugeben und etwa sechs Minuten dünsten. Mit Salz und Balsamicoessig abschmecken. Spaghetti in Salzwasser bissfest garen, abgießen und in der Pfanne mit dem Gemüse mischen.
Quelle: deutsches-obst-und-gemuese.de
