Draussen wird es kühler, der Herbst kommt, der Winter naht. Der Zuckerhut bringt auch in den kühleren Jahreszeiten Frische auf den Teller.

Der Zuckerhut schmeckt – anders als es sein Name nahelegt – nicht süsslich, sondern nussartig und leicht bitter. Grund dafür sind die im milchigen Saft enthaltenen Bitterstoffe. Die Bezeichnung Zuckerhut hat der Salat vielmehr seinem kegelförmigen Wuchs zu verdanken, der einem Zuckerstock ähnelt.
Kochen, dünsten, gratinieren
Der Zuckerhut ist reich an den für den Körper wichtigen Mineralstoffen Kalium, Phosphor und Kalzium. Darüber hinaus enthält er Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2 und C.
Meist wird Zuckerhut roh als Salat verzehrt. Besonders beliebt ist er für die Herstellung von Fertigsalaten. Allerdings lässt er sich ebenso kochen, dünsten oder gratinieren. Zuckerhut wurde ursprünglich in wärmeren Gegenden angebaut, in Südfrankreich, Italien und dem Tessin. Heute wächst er auf Äckern der ganzen Schweiz.
Zuckerhut trotzt dem Frost
Zuckerhut stellt an Boden und Klima nur geringe Ansprüche. Er bildet hochgeschlossene Köpfe, deren Blätter gelbgrün, länglich und knackig sind. Wie Endivie und Chicorée gehört er zu den Zichorienarten.
Charakteristisch für den Zuckerhut ist, dass er leichten Frost unbeschadet übersteht. Ausgesät zwischen Mai und Juli, wird der Zuckerhut von September bis November geerntet. Danach lässt er sich – im Gegensatz zu anderen Salatsorten – problemlos mehrere Wochen lagern, ohne an Frische zu verlieren. In der Schweiz hat der Zuckerhut Juni bis März Saison.
Angebaut wird der Salat in der Schweiz auf rund 120 Hektaren, davon 40 in biologischer Produktion.
Quelle: LID.CH
Rezept: Zuckerhut-Kartoffel-Gratin

Zutaten für 4 Portionen
- 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
- 1 kleiner Zuckerhut (etwa 600 g)
- 1 Zwiebel
- 1 EL Rapsöl
- 1 TL Butter für die Form
- 200 ml Sahne
- 200 ml Milch
- 1 TL mittelscharfer Senf
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 150 g geriebener Bergkäse
- Salz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen, in etwa 4 mm dünne Scheiben schneiden und in leicht gesalzenem Wasser 8 Minuten vorgaren. Vorsichtig abgießen und ausdampfen lassen.
- Den Zuckerhut längs vierteln, den Strunk entfernen und die Blätter quer in etwa 2 cm breite Streifen schneiden. Gründlich waschen und trocken schleudern. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Zuckerhut darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten, bis die Blätter leicht zusammenfallen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform mit Butter einfetten. Kartoffelscheiben und Zuckerhutgemüse abwechselnd in die Form schichten.
- Sahne, Milch, Senf und Muskat verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und gleichmäßig über das Gemüse gießen. Mit dem Bergkäse bestreuen.
- Das Gratin auf der mittleren Schiene 35 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.
Serviervorschlag: Dazu passt ein Salat aus milden Blattsalaten und Apfelspalten.
Rezept: food-monitor / KI
