Die Ernte von frischen Himbeeren hat begonnen

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Bis weit in den Herbst hinein ernten die Obsterzeuger jetzt die rosaroten Beeren.

Himbeeren

Dabei wird unterschieden zwischen den sogenannten Sommerhimbeeren und den Herbsthimbeeren. Derzeit werden die Sommerhimbeeren geerntet. Ab etwa August folgen dann die Herbsthimbeeren, die durchgehend bis zu den ersten Frösten reifen.

Da Himbeeren sehr weiche Früchte sind, sind sie sehr empfindlich. Aus diesem Grund sollten Sie möglichst schnell verzehrt werden. Eine Lagerung ist im Kühlschrank für maximal 2 Tage möglich. Sollen die Beeren länger aufbewahrt werden, empfiehlt es sich, diese einzufrieren. Dazu die Früchte zunächst einzeln auf einen Teller setzen und nach dem Frieren der Früchte in eine Dose oder einen Beutel füllen. So kann immer die benötigte Menge an Früchten entnommen werden.

Da die Himbeeren so empfindlich sind, unternehmen die rheinischen Obsterzeuger einiges, um die Früchte vor Regen zu schützen. So ist mittlerweile über viele Himbeeranlagen ein Dach errichtet, das die Früchte vor Regen schützt. Die Qualität der Früchte kann durch die sogenannten „Regenkappen“ deutlich verbessert werden.

Himbeeren können sehr vielseitig eingesetzt werden. Zahlreiche Desserts gewinnen durch die aromatischen Früchte an Geschmack. Kuchen, Eis, Konfitüren, Gelees oder Saft mit Himbeeren sind Klassiker. Etwas Besonderes ist sicherlich ein selbstgemachter Himbeeressig.

Dazu die Früchte in einem guten Essig ansetzen und mehrere Wochen ziehen lassen. Nach dem Abseihen erhält man einen sehr aromatischen Essig, der hervorragend zu Blattsalaten passt.

Quelle: Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn



Rezept: Himbeer-Quark-Auflauf

Goldbraun gebackener Quarkauflauf mit frischen Himbeeren
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Speisequark
  • 3 Eier
  • 60 g Zucker
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 100 ml Milch
  • 1 Bio-Zitrone
  • 300 g frische Himbeeren
  • 1 TL Butter für die Form

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und eine mittelgroße Auflaufform mit Butter einfetten. Die Himbeeren vorsichtig verlesen und nur bei Bedarf kurz waschen, dann gut abtropfen lassen.
  2. Die Eier trennen. Eigelbe, Quark, 40 g Zucker, Vanille, Grieß und Milch glatt rühren. Die Zitrone heiß abwaschen, 1 TL Schale fein abreiben und unter die Quarkmasse rühren.
  3. Die Eiweiße steif schlagen. Den übrigen Zucker langsam einrieseln lassen und weiterschlagen, bis der Eischnee glänzt. Den Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse heben.
  4. Zwei Drittel der Himbeeren behutsam unterheben und die Masse in die Auflaufform geben. Die übrigen Himbeeren gleichmäßig auf der Oberfläche verteilen.
  5. Den Auflauf auf der mittleren Schiene 35 bis 40 Minuten backen, bis er aufgegangen und leicht goldbraun ist. Falls die Oberfläche zu dunkel wird, in den letzten 10 Minuten locker mit Backpapier abdecken.
  6. Den Auflauf nach dem Backen 10 Minuten ruhen lassen und lauwarm servieren.

Serviervorschlag: Der Himbeer-Quark-Auflauf schmeckt als Dessert oder süße Hauptmahlzeit.

Rezept: food-monitor / KI