Kohlrabi KOHLossal: Er gilt als typisch deutsch und ist nirgends auf der Welt so beliebt wie hier

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Kohlrabi: milder Kohl mit essbaren Blättern

Frischer Kohlrabi mit Blättern
Foto: BVEO

Kohlrabi ist keine Wurzelknolle. Der essbare runde Teil entsteht durch eine Verdickung der Sprossachse über dem Boden. Je nach Sorte ist die Schale hellgrün bis violett; das Fruchtfleisch bleibt weißlich und schmeckt mild, leicht süßlich und nussig.

Roh und gegart vielseitig

Junge Kohlrabi eignen sich geschält als Rohkost, geraspelt im Salat oder in dünnen Scheiben als Carpaccio. Gegart passen sie in Suppen, Aufläufe, Pfannengerichte und Püree. Kurzes Dünsten oder Braten erhält einen festen Biss, längeres Garen macht das Gemüse weich.

Zarte, einwandfreie Blätter sind ebenfalls essbar. Sie werden gründlich gewaschen und fein geschnitten in Suppen, Pesto oder Gemüsegerichten verwendet. Welke, gelbe oder verdorbene Blätter kommen weg.

Einkauf und Lagerung

Eine frische Knolle ist fest und frei von Rissen, weichen Stellen und Schimmel. Sehr große Exemplare können holzige Bereiche haben, müssen aber nicht grundsätzlich zäh sein. Vor der Zubereitung werden Wurzelansatz und holzige Schalenpartien entfernt.

Für die Lagerung trennt man die Blätter von der Knolle, damit weniger Feuchtigkeit verloren geht. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt Kohlrabi etwa eine Woche frisch. Angeschnittene Stücke werden abgedeckt und zeitnah verbraucht.

Kohlrabi liefert unter anderem Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Die tatsächlichen Mengen hängen von Sorte, Lagerung und Zubereitung ab. Einen passenden Partner für Rohkost stellt der Beitrag „Knollenfenchel: Intensiver Geschmack und knackige Frische“ vor.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) / food-monitor



Rezept: Kohlrabi-Fenchel-Carpaccio mit Haselnüssen

Kohlrabi-Fenchel-Carpaccio mit Haselnüssen und Schnittlauch
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 mittelgroße Kohlrabi (etwa 600 g)
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 40 g Haselnusskerne
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL flüssiger Honig
  • 2 EL fein geschnittener Schnittlauch
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 3 bis 4 Minuten rösten. Abkühlen lassen und grob hacken.
  2. Kohlrabi schälen und holzige Stellen entfernen. Fenchel putzen, das zarte Grün beiseitelegen und den Strunk keilförmig herausschneiden. Kohlrabi und Fenchel mit einem Gemüsehobel in sehr dünne Scheiben schneiden.
  3. Rapsöl, Zitronensaft, Senf und Honig zu einer Vinaigrette verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kohlrabi- und Fenchelscheiben überlappend auf vier Tellern anrichten. Mit der Vinaigrette beträufeln und 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen.
  5. Haselnüsse, Schnittlauch und etwas fein gezupftes Fenchelgrün darüberstreuen.

Serviervorschlag: Als Vorspeise mit geröstetem Bauernbrot servieren.

Allergene: Enthält Haselnüsse und Senf. Bauernbrot kann Gluten enthalten.

Rezept: food-monitor / KI