Kohlrabi roh, gedünstet, gekocht oder gebacken verwenden

Kohlrabi schmeckt roh mild und leicht nussig. Gegart passt er zu Gemüsepfannen, Suppen, Aufläufen und Beilagen. Kleine Knollen sind häufig zarter und seltener holzig als sehr große Exemplare.
Einkauf und Vorbereitung
Frische Knollen sind fest und haben eine glatte, unbeschädigte Schale. Knackige grüne Blätter sind ein zusätzliches Frischezeichen. Je nach Sorte kann die Schale hellgrün bis violett sein.
Vor der Zubereitung Kohlrabi und Blätter gründlich waschen. Wurzelansatz und holzige Stellen entfernen, die Knolle schälen und anschließend in Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden. Zarte Blätter sind essbar und lassen sich fein gehackt wie Kräuter verwenden. Größere Blätter können gegart werden. Bei sichtbar verschmutzten, welken oder beschädigten Blättern ist Zurückhaltung sinnvoll.
Zubereitungsarten
- Roh: in Stiften als Snack, fein gerieben im Salat oder mit einem Dip.
- Dünsten: mit wenig Pflanzenöl und etwas Gemüsebrühe in der Pfanne garen.
- Kochen: als Einlage in Suppen und Eintöpfen oder als Beilage.
- Backen und Braten: Scheiben oder Stifte würzen und im Ofen beziehungsweise in der Pfanne garen.
Die Garzeit hängt von Größe, Schnittform und gewünschter Bissfestigkeit ab. Rund 10 bis 15 Minuten sind für kleine Würfel oder Stifte ein brauchbarer Ausgangspunkt; zwischendurch probieren ist verlässlicher als eine starre Zeitangabe.
Ein konkretes Beispiel ist die Gemüsepfanne mit Blumenkohl und Kohlrabi.
Lagern und Saison
Für die Lagerung die Blätter entfernen, weil sie der Knolle Feuchtigkeit entziehen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich frischer Kohlrabi je nach Ausgangsqualität und Lagerbedingungen ungefähr eine Woche. Weiche Stellen, Schimmel oder unangenehmer Geruch sind Ausschlussgründe.
Kohlrabi aus deutschem Anbau ist vor allem von Mai bis November reichlich erhältlich. Herkunft und Saison sind am Verkaufsort beziehungsweise auf der Kennzeichnung erkennbar.
Quelle: Bundeszentrum für Ernährung: How-to Kohlrabi, Stand 31. März 2025
